Apolda (HM) - Das 18. Bornfest wird wohl als eines der erfolgreichsten in die Geschichte eingehen. So viele Besucher zog es noch nie gleich zu Beginn auf den Markt. Das Wetter spielte einigermaßen mit. Der Wettergott indes wartete bis auf das Küren des neuen Brunnenmeisters 2012/2013 und ließ erst dann dem Regen freien Lauf.
Mit von der Partie in der Gruppe der Blumenhändler die Bambusfee, die zugleich auf dem 12. Mai aufmerksam machte: Bambus-Tag im Bambus-Land Kleinobringen.
© Foto: hmDas blumenreiche Angebot ist den engagierten Frauen der Aktion „Apolda blüht auf“ zu danken. Sogar die Bambusfee aus Kleinobringen war angereist.. Deutlich wurde auf den Wettbewerb „Schönste blühendes Fassade“ hingewiesen. Die Ehrung erfolgt zum Apoldaer Zwiebelmarkt.
Was passt besser zum Frühling, als mit Salz gefegte Brunnen im Blumenkleid, eine Fruchtbarkeitsrede vom Bürgermeister, Blumen und eben eine blühende Stadt? Fleißig kehrte das neue Brunnenkind Chantale und siehe – sauberes Wasser floss aus allen Brunnen.
Mit seiner Laudatio auf den neuen Brunnenmeister 2012/13, Hans Jürgen Giese, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Kulturpflege im Weimarer Land, verband Otto Ritzel (Brunnenmeister 2011/12) den Dank an die vielen Kinder, die die zahlreichen Brunnen wunderschön schmückten und dem Frühling ihr Willkommen entboten..
Selbst Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Landes Thüringen (Brunnenmeisterin 2000/01), zeigte sich im Reigen zahlreicher bisheriger Brunnenmeister/-innen begeistert von den vielen Bürgern und Familien und betonte in ihren Grußworten, dass das Bornfest nun das Fest der Apoldaer geworden sei.
Was es bisher noch nie gab: Die übliche Rostbratwurst und ein gutes Bier fehlten gänzlich. Dafür gab es Brunnenwasser in der Flasche für Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand, Kaffee und Kuchen im „Blümchen-Cafe“ und reichlich Eis bei „La Gondola“ – gratis sogar für die am Brunnenschmücken beteiligten Kinder.
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