Heiligenstadt (Budokan Heiligenstadt/ts) - Die Spitzennachwuchsjudokas der U17 und U20 weilten am vergangenen Wochenende in Bremen und Bad Blankenburg. In beiden Städten fand jeweils einer der wichtigsten und bestbesetzten internationalen Wettkämpfe Deutschlands in diesen Altersklassen statt.
Nachwuchsathleten aus Deutschland, Europa sowie Kanada, Brasilien und dem Mutterland des Judos Japan trafen sich auf der Tatami. Auch drei Judokas vom KSV Budokan Heiligenstadt zählten zu den Startern. Im thüringischen Bad Blankenburg gingen bei der 21. Auflage des Internationalen Thüringen Pokal über 450 junge Frauen aus 15 Nationen auf die Matte. Für das Eichsfeld waren Jasmin Seifert und Johanna Simon am Start. Johanna Simon schied durch eine Kontertechnik bereits zu Beginn des Turnieres unglücklich aus dem Wettkampf. Jasmin Seifert konnte sich in drei Kämpfen gegen ihre Gegnerinnen aus der Schweiz, Belgien und Baden durchsetzen. Je eine Niederlage in der Haupt – und in der Trostrunde zerstörten aber die Medaillenhoffnung und ergaben letztlich einen achtbaren 7.Platz. Zur gleichen Zeit kämpften in Bremen zirka 500 Judokas aus 24 Nationen beim Internationalen Bremen Masters der männlichen U17. Thomas Gubert war der Budokan-Starter in diesem erlesenen Feld von Wettkämpfern. Mit kämpferisch und technisch hervorragenden Leistungen setzte er sich in seinen Vorrundenkämpfen gegen Sportler aus den Nationalteams von Italien, Tschechien, Holland, Usbekistan und der Schweiz durch. Im Finale stand er einem weiteren italienischen Kontrahenten gegenüber. Eine Verletzung an der Hand nach der Hälfte der Kampfzeit verhinderte den möglichen Gesamterfolg. Mit der gewonnenen Silbermedaille war er aber mehr als zufrieden und der beste thüringische Starter seit Jahren.