Birgit Becker übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung

Dr. Ulrich Gawellek verlässt die Arbeitsagentur Jena

Jena (Arbeitsagentur/sho) - Die Neuorganisation der Bundesagentur für Arbeit hat auch Auswirkungen auf die Geschäftsführung der Arbeitsagentur Jena. Dr. Ulrich Gawellek wechselt zur Agentur nach Gera und übernimmt dort ab 2. Mai 2012 den Vorsitz der Geschäftsführung. Gleichzeitig wird Birgit Becker, die bisher die Agentur für Arbeit Gera geleitet hat, den Vorsitz in der Arbeitsagentur Jena übernehmen.

Bild anzeigen

Alexander Kötschau, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Jena verabschiedet den Vorsitzenden der Geschäftsführung Dr. Ulrich Gawellek (r.).

© Foto: sho

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der ‚Abschiedsschmerz‘ wird aber dadurch vermindert, dass ich aufgrund der zunehmenden überregionalen Netzwerkaktivitäten viele Kooperationspartner nicht aus den Augen verlieren werde. Andererseits ist aber auch ein Wechsel in den benachbarten Arbeitsagenturbezirk mit neuen Herausforderungen verbunden, die insbesondere aus der Fusion von bislang eigenständigen Organisationseinheiten resultieren“, so Gawellek. Am 1. Juli wird die Arbeitsagentur Gera mit der Agentur Altenburg zur Agentur für Arbeit Altenburg-Gera zusammengelegt.

Sechs Jahre lenkte Gawellek die Geschicke der Arbeitsagentur Jena. In dieser Zeit gab es viel Bewegung am Arbeitsmarkt. Der kontinuierliche Rückgang der Arbeitslosigkeit wurde zwar durch die Krise im Jahr 2009 unterbrochen. Der offensive Einsatz der Kurzarbeit verhinderte aber einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Eine der größten künftigen Herausforderungen ist die Deckung des Fachkräftebedarfes im Hinblick auf die demographische Entwicklung.

Verabschiedet wurde Gawellek zum Girls‘ Day und Boys‘ Day 2012. Rund 380 Schüler aus Jena und Umgebung kamen zu dem Aktionstag ins Berufsinformationszentrum der Jenaer Arbeitsagentur und nutzten die Chance, sich bereits frühzeitig mit dem Thema der eigenen beruflichen Perspektive auseinanderzusetzen.

Insgesamt 13 Firmen standen den Jugendlichen an den einzelnen Stationen Rede und Antwort, wenn es um die Frage ging: „Was macht man in diesem Beruf?“. Natürlich gab es auch ganz viele Möglichkeiten, seine Interessen auszuloten und bei den verschiedenen Aktionen seine Talente zu entdecken. Ziel des Girls‘ Day und Boys‘ Day ist es, junge Menschen für das breite Spektrum der Ausbildungsberufe zu begeistern. Dabei sollten auch Mädchen die Augen geöffnet werden für technische Berufe und Jungen für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen.