KK Schützenverein Westuffeln

Geschichtsverein gewinnt den Wanderpokal

Westuffeln (hak) - Eine Woche lang hatte der Schützenverein Westuffeln wieder die Pforten des Schützenhauses für die Schießsportwoche geöffnet. Dabei gab es getrennte Wettbewerbe für Sportschützen und Schießsport-Laien. Insgesamt nahmen fast 120 Teilnehmer das Angebot wahr, aber auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz.

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Die Sieger der Schießsportwoche in Westuffeln. Knieend von links: Mike Olbricht (Opel Club), Nils und Lars Treptow (Familie Treptow), Wilhelm von Canstein, Joachim Müscher (beide Ballon), Timo Treptow (Familie Treptow). Stehend von links: Yannik Olbricht (Familie Olbricht), Reinhold Grasser (Opel Club), Thomas Klüber (Geschichtsverein Westuffeln), Beatrice Alberding (Schützenverein Helmarshausen), Bert König, Gerd Köster (beide Schützenverein Niedermeiser), Luise Lauer, Laura Müller (beide Geschichtsverein Westuffeln), Christa Temme (Schützenverein Hombressen) und Felix Thöndel (Ballon).

© Foto: privat

Das Bürgerpreisschießen, an dem alle nicht aktive Sportschützen teilnehmen konnten, wurde auf der elektronischen Schießanlage durchgeführt. Geschossen wurde stehend aufgelegt.
Den Wanderpokal der Schießsportwoche gewann in diesem Jahr der Geschichtsverein Westuffeln I mit Luise Lauer, Thomas Klüber und Maximilian Klüber. Sie erzielten insgesamt 414 Ringe und gewannen neben dem Pokal auch ein Preisgeld in Höhe von 90 Euro.
Mit nur einem Ring Rückstand landete die Mannschaft Ballon II mit Wilhelm von Canstein, Martin Neumeyer und Joachim Müscher auf dem zweiten Platz und erhielt ein Preisgeld von 60 Euro.
Den dritten Platz teilten sich die Mannschaften Feuerwehr Westuffeln I (Florian Heuser, Jan Hantke, Christian Butterweck) und Opel Club (Reinhold Grasser, Katja Grasser, Mike Olbricht), die jeweils 405 Ringe erzielten und ein Preisgeld von 45 Euro erhielten.
Unter den Mannschaften, die keinen Geldpreis gewonnen hatten, wurden zwei Überraschungspreise ausgelost: Den ersten Gutschein-Überraschungspreis gewann die Mannschaft Geschichtsverein Westuffeln III und den zweiten Ponyhof II.
Beim getrennt gewerteten Familien-Wettbewerb gewann Familie Olbricht mit 411 Ringen den Familien-Pokal. Die weiteren Plätze belegten die Familien Grasser (351 Ringe) und Treptow (345 Ringe).
Den Pokal des besten Einzelschützen des Bürgerschießens konnte Reinhold Grasser (Opel Club) mit 144 Ringen (von 150 möglichen) gewinnen. Auf den zweiten Platz kam Yannik Olbricht (143 Ringe), während sich den dritten Platz drei Schützen mit jeweils 140 Ringen teilten: Thomas Klüber, Timo Treptow und Wilhelm von Canstein.
Beim Vereinspokalschießen gab es Wanderpokale in acht verschiedenen Kategorien zu gewinnen. Die teilnehmenden Sportschützen kamen aus sieben verschiedenen Schützenvereinen. Den Pokal Luftgewehr 1. Grundklasse und höher gewann Helmarshausen mit 567 Ringen vor Gieselwerder mit 523 Ringen. Dritter wurde Helmarshausen II mit 517 Ringen.
Im Wettbewerb um den Pokal Luftgewehr 2. Grundklasse und tiefer siegte ebenfalls Helmarshausen mit 536 Ringen vor Burguffeln (482) und Beberbeck (460).
Auch bei den Luftpistolenschützen ging es um Siegerehren: Burguffeln gewann den Pokal der Schießsportwoche mit 510 Ringen im Wettbewerb 1. Grundklasse und höher, während Niedermeiser mit 479 Ringen den Pokal 2. Grundklasse und tiefer holte.
In der Damenklasse gewann Kelze mit 382 Ringen und in der Jugendklasse (Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren) verteidigte Burguffeln mit 402 Ringen den im letzten Jahr gewonnenen Pokal. Die Konkurrenz der Seniorenschützen gewann - wie schon in den Vorjahren - Hombressen mit 590 Ringen.
Auch in der Einzelwertung der freihändig geschossenen Pokalwettbewerbe der Schützenvereine gab es eine Titelverteidigung: Erneut schoss niemand besser als Marcel Fassmann aus Helmarshausen, der sein Vorjahresergebnis noch einmal um zwei Ringe auf 193 steigern konnte und einen Gutschein für Schießsportzubehör erhielt. Zweite wurde Beatrice Alberding (Helmarshausen, 190 Ringe) vor Heiko Taggeselle (Helmarshausen, 188 Ringe). Bester Einzelschütze im Seniorenwettbewerb war Karl-Heinz Temme (Hombressen) mit 199 Ringen.