Vorbildliches Engagement von Non-Stop-Ultra

Lauftreff für Flüchtlinge

Brakel (ozv) - Freudige Gesichter im Brakeler Flüchtlingsheim "In der Mersch". Adalbert Grüner, 1. Vorsitzender von Non-Stop-Ultra und ehrenamtlicher Mitarbeiter im Brakeler Arbeitskreis Ökumenische Flüchtlingshilfe, hatte die Bewohner zum Lauftreff eingeladen.

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Michael Fiekens (l.) und Adalbert Grüner (Mitte) und einige Asylbewerber beim Lauftreff.

© Foto: privat

Zusammen mit Michael Fiekens und anderen ehrenamtlichen Helfern hatten sie sich eine etwa 8 km lange Strecke ausgesucht, die auch für Anfänger gut geeignet ist. "Wir haben ein Motto", so Adalbert Grüner, "schnell laufen können viele, aber wir können auch langsam und ausdauernd mit Neueinsteigern laufen." Dankbar nahmen einige Flüchtlinge die Gelegenheit wahr, um sich konditionell fit zu halten. "Darüber hinaus", so Michael Fiekens, "ist ein solcher Lauftreff eine ideale Gelegenheit zu kommunizieren, selbst dann wenn es Sprachschwierigkeiten gibt." Sollte sich herausstellen, dass die Flüchtlinge eifrig trainieren und Spaß am Laufen haben, ist auch eine Wettkampfteilnahme möglich. Dafür will sich Grüner einsetzen.

Grüner und Fiekens hatte vor einigen Wochen zur Demonstration vor dem Rathaus eingeladen, um an alle Bewohner, den Bürgermeister und den Rat der Stadt zu appellieren die Flüchtlinge willkommen zu heißen und sich für deren Belange einzusetzen. Ein Flüchtlingsheim im Rieseler Feld, so wie es der noch gültige Ratsbeschluss vorsieht, sei so weit ab vom sozialen Mittelpunkt der Innenstadt, dass es nicht geeignet sei die Flüchtlinge zu integrieren. Mit dem Lauftreff wollen sie ein Zeichen für ein gelingendes Miteinander setzen. Nun soll der Lauftreff jeden Dienstag ab 15 Uhr ab dem Flüchtlingsheim stattfinden.