Neuwahlen beim FC Blau-Weiß Weser

Michael Knipping stellt Amt zur Verfügung

Beverungen (brv) - Am 23. Februar 2018 findet die diesjährige Jahreshauptversammlung des FC Blau-Weiß Weser statt, zu der der Verein alle Mitglieder recht herzlich einlädt. Beginn ist um 20 Uhr im Vereinsheim im Beverstadion. Auch ein Imbiss wird gereicht.

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Michael Knipping

© Foto: privat

Turnusgemäß stehen in diesem Jahr keine Vorstandswahlen auf dem Programm.
Da jedoch der langjährige 1. Vorsitzende Michael Knipping sein Amt zur Verfügung stellt, wird es außerplanmäßig eine Neuwahl des 1. Vorsitzenden geben. Die Beverunger Rundschau hat dazu mit Michael Knipping gesprochen:
Beverunger Rundschau:
Herr Knipping, viele sind sicher überrascht, dass Sie nach 11 Jahren als Vorsitzender ihr Amt zur Verfügung stellen. Was waren Ihre Beweggründe?
Michael Knipping:
Ich habe meine Vorstandskollegen bereits Anfang 2017 direkt nach der Jahreshauptversammlung darüber informiert, dass ich für das Amt nur noch ein Jahr zur Verfügung stehe. Somit hatten wir genug Zeit einen geeigneten Nachfolger zu finden. Ich glaube nach 11 Jahren als Vorsitzender macht es auch Sinn, dass mal wieder frischer Wind und neue Ideen in den Verein kommen.
Beverunger Rundschau:
Wer soll denn nun der neue starke Mann auf der Kommandobrücke des FC werden?
Michael Knipping:
Letztendlich entscheidet darüber die Mitgliederversammlung. Der Vorstand schlägt Matthias Bergmann vor, der auch bereit wäre, das Amt zu übernehmen. Matthias ist im Sportkreis kein Unbekannter. Er ist sehr gut vernetzt und hat zudem kürzlich eine Ausbildung zum Fußballmanager beim VfL Wolfsburg abgeschlossen. Also ideale Voraussetzungen, um einen so großen Verein wie den FC Blau-Weiß Weser zu führen.
Beverunger Rundschau:
Stehen Sie dem Verein denn weiterhin in irgendeiner Art und Weise zur Verfügung?
Michael Knipping:
Das ist zunächst nicht geplant. Aber wer mich kennt, der weiß, dass mir der Verein sehr am Herzen liegt. Wenn mein Rat gefragt ist und ich helfen kann, werde ich natürlich zur Verfügung stehen. Aber eben nicht mehr für das Tagesgeschäft, welches doch einen nicht unerheblichen Teil meiner Freizeit beansprucht hat. Ich möchte auch nicht als der „Schlaumeier“ auftreten, der alles besser weiß.
Beverunger Rundschau:
Wenn Sie auf Ihre Amtszeit zurück blicken, was bleibt in Ihrer Erinnerung?
Michael Knipping
Die Meilensteine waren sicher der Bau des Vereinsheimes im Beverstadion 2004/05, der Bau des kleinen Kunstrasens 2008 und die Fusion des VfB Beverungen mit dem SC Lauenförde 2013.
Beverunger Rundschau:
Was machen Sie jetzt in ihrer Freizeit als „Fußball-Rentner“?
Michael Knipping:
Ich weiß mich sicher zu beschäftigen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich vielfältige Interessen habe. Aber ich genieße jetzt auch mal die Zeit außerhalb der Sportplätze im Bezirk. Dennoch werde ich natürlich auch weiterhin die Spiele „meines“ FC’s verfolgen.

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