(KrBr/haw) - Mit dem Schulstart fällt für viele ABC-Schützen häufig auch der Startschuss, den Weg zur Schule selbstständig zurückzulegen. Wenn Eltern ihren Kindern Freiräume lassen und sie positiv in ihrer Selbstständigkeit bestärken, können Kinder selbstbewusster werden, Häufig legen Kinder den Schulweg mit dem Fahrrad zurück. Das geht schnell und macht Spaß. Neben einem sicheren Fahrrad sollten Eltern auf einen guten Fahrradhelm Wert legen.
Ein Fahrradhelm muss den Vorgaben der DIN EN 1078 – einem europaweit gültigen Sicherheitsstandard – entsprechen. Das ist bei den meisten Helmen der Fall, die in Deutschland auf den Markt kommen. Wer ganz sicher gehen will, orientiert sich am GS-Zeichen. Das „GS“ steht für geprüfte Sicherheit und das Prüfzeichen belegt, dass die Einhaltung der sicherheitsrelevanten Vorgaben von einer unabhängigen Stelle überprüft wurde. Auch eine ISO-Zertifizierung des Herstellers ist ein Hinweis auf ein Qualitätsprodukt. Doch neben Sicherheitsstandards muss der Helm passen und richtig eingestellt sein. Die Stiftung Warentest berichtet, dass vor allem bei Kindern Helme sehr häufig falsch sitzen.
Zudem sollten Eltern auf praktische Details beim Kauf achten: Ist der Helm zum Beispiel für das ganze Jahr geeignet, indem er über ein Fliegengitter oder eine Winterausstattung für die kalte Jahreszeit verfügt? Außerdem sollte der Helm auch in der Dämmerung gut sichtbar sein. Beim von der Stiftung Warentest zum sichersten Kinderhelm gekürten und insgesamt mit „gut“ bewerteten Modell Fun-Generation leuchten beispielsweise zwei Reflektor-Streifen, die über den gesamten Helm verlaufen. Dadurch ist das Kind im Straßenverkehr von allen Seiten sehr gut sichtbar. Das wirklich Praktische daran: Dieses System funktioniert immer, da es ohne Batterien auskommt.
Wenn Kinder nicht nur radeln, sondern auch waveboarden, skaten oder Inliner fahren, ist es für Eltern ratsam, einen Helm zu kaufen, der für all diese Bereiche geeignet ist. Auch sollten Eltern eine Auge auf das Herstellungsverfahren des Helmes werfen: Besonders empfehlenswert sind Helme, die im InMold Verfahren hergestellt sind, da sie besonders robust und hitzebeständig sind. Im Gegensatz dazu wird bei einer herkömmlichen Fabrikationsweise die Außenschale des Helmes nachträglich aufgeklebt, was unter anderem zu Sicherheitseinbußen führen kann, wenn der Helm länger in der Sonne oder im heißen Kofferraum liegt. Doch auch der sicherste und praktischste Helm ist nutzlos, wenn er nicht getragen wird. Eltern sollten sich deswegen für einen Helm entscheiden, den auch das Kind „cool“ findet.
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