Stahlharte Läufer

Von Michael Rubisch

Trendelburg – Die Hindernislaufserie Lake Run- Steel Edition machte am Wochenende erstmalig Station in Trendelburg. Über drei unterschiedliche Distanzen gingen die Sportler, die aus dem gesamten Bundesgeiet angereist waren, an den Start. Angeboten wurden Laufstrecken über acht, vierzehn und zweiundzwanzig Kilometer, alle jeweils gespickt mit zahlreichen Hindernissen.

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Noch einmal runter in den Matsch. Beim Lake Run gingen die Läufer an körperliche Grenzen. 

© Foto: Rubisch

Eine gelungene Premiere des Lake Run feierten Veranstalter und Sportler am Wochenende in Trendelburg. Viel Lob hatten die Sportler für die Organisatoren übrig. „Organisatorisch gibt es hier nichts zu meckern. Die Strecken sind super und auch die Belange der Sportler werden hier berücksichtigt“, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt. „Im Vorfeld wurde die Startzeit noch einmal kurzfristig verschoben aber ansonsten ist hier alles super organisiert“, erläuterte ein weiterer Teilnehmer.


Der Spaßfaktor steht bei den meisten Athleten bei Hindernisläufen im Vordergrund. Und dieser kam bei der Veranstaltung am Wochenende nicht zu kurz. Matsch, Schlamm, Schaum und Wasser waren die prägenden Elemente. Zusammen mit jeder Menge Stahl ergaben sich so die unterschiedlichsten Hindernisse, mit den ungewöhnlichsten Namen. Mut, viel Kraft und Zusammenhalt waren gefragt, um die Strecken zu bewältigen. Alle Läufer vereint dabei ein gemeinsames Credo – niemand wird auf der Laufstrecke allein gelassen und jeder hilft jedem. So starten bei Hindernisläufen viele kleine Gruppen oder gar ganze Familien und machen sich als Team gemeinsam auf den Weg.
An Autoreifen sich entlang hangeln oder eine wacklige Strickleiter empor klimmen, so oder so ähnlich sahen die Hindernisse aus. An sich schon schwierig genug aber mit klitschnasser und vollgesaugter Kleidung noch wesentlich schwerer. Zweimal hieß es für die Sportler hinein in die eiskalte Diemel, einmal durchqueren und fast am Ende der Tortur sogar unter drei Kajakbooten tauchen. Kurz vor dem Ende erwartete die Teilnehmer dann die Schaumkanone und zwei riesige Schlammlöcher. Erschöpft aber glücklich ging es dann gemeinsam ins Ziel. Und der größte Wunsch vieler Sportler nach dem Ziel war eine warme Dusche.

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