Oberbürgermeister fragt Projekte nach

40 Millionen für Gotha und den Ilm - Kreis?

In den Medien wurde erst kürzlich berichtet, dass dem Gothaer Land und dem Ilm-Kreis vom Bundesforschungsministerium vierzig Millionen Euro zur Umsetzung von Hightech-Strategie-Projekten zur Verfügung gestellt werden - eine große Summe - und natürlich wollte Oberbürgermeister Knut Kreuch sofort wissen, welche Gelder nach Gotha fließen.

Gotha. Das Ergebnis war leider ernüchternd „und ich finde, dass muss klargestellt werden“ so der Oberbürgermeister „denn nach Gotha fließen nur 1,2 Millionen Euro, in das Stadtgebiet selbst sogar nur 350.000 €, mehr als 38 Millionen Euro fließen in den Ilm-Kreis“.
Unternehmen und Bildungsträger haben in der Regel eigenständig Anträge beim Bundesministerium in einzelnen Förderprogrammen gestellt, die sich auf Zeiträume vom 1. April 2007 bis maximal zum 30. September 2011 erstrecken, einige davon sind bereits erfolgreich abgelaufen. Im Landkreis Gotha werden sieben Projekte gefördert, davon zwei in Gotha, drei in Waltershausen und je eins in Ohrdruf bzw. im Leinatal. Ein Antrag ist bereits ausgelaufen, zwei weitere sind bis Ende des Jahres beendet.
„Mit großen Zahlen sollte man immer vorsichtig sein, ich war es auch, als wir vor einigen Jahren den Betrag von zehn Millionen für die Stiftung Schloss Friedenstein holten, das war Geld, das wirklich nach Gotha floss.