20 Jahre landwirtschaftliches Unternehmen Wirsching

Achte Südthüringer Regionaltierschau in Rieth

Rieth (wotan) - Am 19. Juni 2011 trafen sich regionale Politprominenz, Landwirte und Interessierte in Rieth zur achten Südthüringer Regionaltierschau.

Bild anzeigen

Hengstparade

© Foto: wotan

Trotz aprilähnlichen Wetters trafen sich viele Zuschauer in Rieth bei der achten Südthüringer Regionaltierschau. Der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Jürgen Reinholz formulierte in seinem Grußwort: „Mit Stolz präsentieren die Tierzüchter aus den Landkreisen Hildburghausen, Sonneberg, Schmalkalden-Meiningen und dem Wartburgkreis ihre Tiere und folgen damit einer seit Jahren währenden guten Tradition. Die Südthüringer Regionaltierschau hat sich neben den Grünen Tagen in Erfurt zu einer der bedeutendsten Leistungsschauen der Landwirtschaft in Thüringen entwickelt… Gemeinsam haben Tierzüchter, Kreisbauern-Verbände, Tierzucht-Verbände und Landwirtschaftsämter diesen im Abstand von zwei Jahren folgenden landwirtschaftlichen Höhepunkt in der Region vorbereitet. Landrat Thomas Müller leitete seine Grußworte mit einem Zitat des Reichskanzlers Otto von Bismark ein, „wenn die Landwirtschaft nicht besteht, kann auch der Staat nicht bestehen“, was auch heute noch uneingeschränkte Gültigkeit besitze. Anliegen der Regionaltierschau sei es auch die Verbindung zwischen Natur und Umwelt, die Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft, die landwirtschaftliche Produktion sowie die besondere Qualität einheimischer Produkte deutlich zu machen.Gleichzeitig könnten die Agrarbetriebe mit dieser Veranstaltung Werbung für Berufsnachwuchs betreiben. Neben der Regionaltierschau feierte das landwirtschaftliche Unternehmen Norbert Wirsching sein 20-jähriges Jubiläum und kann auf eine beeindruckende Bilanz verweisen. Sechzehn Arbeitskräfte bewirtschaften 1.150 Hektar, davon 940 Hektar Ackerfläche und 210 Hektar Weideland. Zum Tierbestand gehören 729 Rinder und 1.800 Mastschweine. Der Bruttoumsatz des Betriebes beträgt jährlich 2,5 Millionen Euro. Modernste Technik fand ebenso wie die Tiere reges Zuschauerinteresse.