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Martin Kranz: Spuren ganz aus Stein

Aufbau-Tradition des Steinmetzbetriebes Dospiel

Am 18. April standen die Denkmale im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Ein Grund für OB-Kandidaten Martin Kranz, dem Steinmetzbetrieb Dospiel an der Berkaer Straße zu besuchen.

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Im Gespräch Martin Kranz und Andreas Dospiel: Die 136-jährige Firmengeschichte der Dospiels ist eng mit Weimar verbunden.

© Foto: ww

Im Jahre 1876 gründete Artur Hoffmann, der Urgroßvater des heutigen Inhabers, den Familienbetrieb in Böhmen. 1946 kam Franz Dospiel mit wenigen Habseligkeiten nach Weimar. Hier konnte er als Steinmetz und Bildhauer den Handwerksbetrieb weiter aufbauen. Andreas Dospiel erinnert sich: „An vielen Stellen der Stadt, hat mein Großvater Spuren hinterlassen. Er arbeitete als Steinmetz unter anderem am Stadtschloss, dem Rathaus, dem Goethehaus, an den Denkmälern im Tiefurter Park und am Schlangenstein.” Martin Kranz: „Die handwerklichen Herausforderungen der Nachkriegszeit waren enorm. Franz Dospiel hat für unsere Stadt Großartiges geleistet.“

Heute hat sich das Geschäftsfeld des Familienunternehmens verändert. Ein Großteil der Aufträge kommen aus dem Bereich der individuellen Grabmalgestaltung. Andreas Dospiel hat 2004 die Geschäfte der Firma übernommen. Mit fünf Mitarbeitern arbeitet er mittlerweile auch für das ganze Bundesgebiet. Der Steinmetzbetrieb liefert Grabmale von Freiburg bis auf die Insel Rügen.