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Schaar-Gruppe

Azubi-Champ von Ministerin ausgezeichnet

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Ausbildungs-Helden: Rolf Schaar (li.) und Tocher Kirsten (2. von rechts) mit Azubi-Team erhielten Preis von Ministerin Frauke Heiligenstadt (re.).

© Foto: privat

Eschershausen (ozm) - Als besonders verlässlichen Partner für eine gute Ausbildung im Handwerk zeichnete die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Schaar-Gruppe in Eschershausen aus. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.
„Die Schaar-Gruppe engagiert sich über Maßen für ihre Auszubildenden und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Heiligenstadt anlässlich der Preisübergabe. „Sie stellt in besonderer Weise dar, wie verbunden ein mittelständischer Betrieb in einer Region sein kann, die angesichts der demographischen Entwicklung vor besonderen Herausforderungen steht.“ Heiligenstadt hob das Engagement von Firmeninhaberin Kirsten Schaar für die Auszubildenden in der Region hervor. So beteiligt sich die Schaar-Gruppe beispielsweise an der Organisation der Bildungsmesse HolBiT, hat eine Business Academy für Azubis gegründet, führt Azubi Camps durch und hat die Kampagne www.azubi-helden-melden.de entwickelt. Als besonders ausbildungsfreundlicher Betrieb wurde die Schaar-Gruppe von der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen bereits dreimal mit dem Preis „Lehrling des Monats“ ausgezeichnet. Udo Nierhoff, Ausbildungsberater von der Handwerkskammer, schlug das Unternehmen letztendlich für den begehrten Ausbildungspreis vor. Die Schaar-Gruppe bildet in mehreren Ausbildungsberufen aus, u. a. als Industriekaufmann/-frau, Metall- bauer/-in, Industriemechaniker/-in, Mediengestalter/-in und Fachkraft für Lager- logistik.
Kirsten Schaar, Inhaberin der Unternehmen Alusystems und Schaar-Design, beides Unternehmen der Schaar-Gruppe, wies anlässlich der Preisübergabe darauf hin, dass eine gute Ausbildung die Summe aller Einzelteile sei. „Nur wenn die Schulen und die Agentur für Arbeit gut auf das Berufsleben vorbereiten, können die Berufsschulen und die Unternehmen gut darauf aufbauen. Fachkräfte werden nicht geboren - sie werden solide im dualen System ausgebildet.“
Der erstmalig in diesem Jahr vergebene Ausbildungspreis des Landes Niedersachsen wird in den vier Kategorien „Industrie und Handel“, „Altenpflege“, „Land- und Hauswirtschaft“ sowie „Handwerk“ vergeben. Es wurde jeweils ein Betrieb pro Kategorie mit 1.000 Euro und einer Urkunde ausgezeichnet. Das Preisgeld soll für die Ausbildung eingesetzt werden. Weitere Betriebe erhalten eine Urkunde für ihre herausragende Leistung.
Der Preis stellt die grundsätzliche Bedeutung der Ausbildung für die Gesellschaft in den Mittelpunkt. Eine Vielzahl von niedersächsischen Betrieben bildet seit Jahrzehnten kontinuierlich aus. Sie sind in ihrer Region verlässliche Partner für gute Ausbildung und Engagement weit über die Ausbildung hinaus. Sie unterstützen regionale Strukturen wie Sportvereine, Flüchtlingsinitiativen und Kirchengemeinden. Die auszuzeichnenden Betriebe stehen stellvertretend für die vielen Ausbildungsbetriebe, welche die duale Berufsausbildung durch ihre Verlässlichkeit zum Erfolgsmodell machen, und dienen als sichtbare „Aushängeschilder“ für die duale Ausbildung.
Die Kriterien der Auszeichnung sind die Anzahl der Auszubildenden in den vergangenen 10 Jahren, die Kontinuität der Ausbildung, der Erfolg der Ausbildung, regionales und soziales Engagement, die Anzahl der besetzten Praktikumsplätze in den vergangenen fünf Jahren, das Angebot von Schülerpraktika sowie Engagement für Auszubildende mit besonderem Förderbedarf.
An der Preisverleihungen nahmen neben der Ministerin rund 50 Gäste, darunter auch Uwe Schünemann (MdL), Sabine Tippelt (MdL), Dr. Hildegard Sander (LHN), Hartmut Kahmann (Vizepräsident HWK) und Ina-Maria Heidmann (Hauptgeschäftsführerin HWK) teil.

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