Innovationsnetzwerk Holzminden-Höxter

Länderübergreifende Aktivitäten vorgestellt

Bild anzeigen

V.l.: Kreisdirektor Klaus Schumacher, Landrat Friedhelm Spieker, Matthias Goeken (MdL), Imke Müller-Stauch, Carl-Otto Künnecke, Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Mark Becker.

© Foto: privat

Holzminden/Höxter (ozm) - Die Kreise Holzminden und Höxter verfügen über eine Vielzahl erfolgreich aufgestellter Unternehmen, die seit dem Jahr 2017 gemeinsam im Innovationsnetzwerk Holzminden-Höxter zahlreiche, länderübergreifende Projekte umgesetzt haben. Motor des Netzwerkes sind die Wirtschaftsvereine beidseits der Weser, vertreten durch Carl-Otto Künnecke, Vorsitzender des Holzmindener Wirtschaftsvereins Weserpulsar e.V. und Mark Becker, Vorstandsmitglied in der Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter e.V. Die beiden Unternehmer leiten gemeinsam mit der Netzwerkmanagerin Imke Müller-Stauch das Innovationsnetzwerk und freuen sich über das Interesse des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers Prof. Dr. Andreas Pinkwart an den aktuellen Aktivitäten.

„Wir freuen uns, dass sich mittlerweile fast 70 Unternehmen unterschiedlichster Branchen regelmäßig aktiv einbringen. Das bestätigt unser Handeln.“, berichtet Carl-Otto Künnecke.

Mit Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart wurde insbesondere die Relevanz der länderübergreifenden Zusammenarbeit thematisiert. „Gemeinsam mit unseren Nachbarländern Belgien und den Niederlanden führen wir bereits erfolgreich länderübergreifend Projekte durch“, so Minister Pinkwart. „Von diesen Best-Practice-Beispielen können wir vieles für die bundesländerübergreifende Projektförderung lernen. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen arbeiten Hand in Hand, um die gemeinsamen Wirtschaftsräume nachhaltig zu stärken und wettbewerbsfähig zu machen.“

Das Innovationsnetzwerk betreut derzeit acht aktive Projekte, die nach den Themenfeldern „Fachkräfte“, „Qualifizierung“ und „Berufsorientierung“ geclustert sind. Es werden ausschließlich wirtschaftsnachgefragte Projekte umgesetzt und stetig an aktuelle Herausforderungen angepasst. Im Juni wurden die ersten Veranstaltungen online abgehalten, um auch weiterhin das Netzwerken untereinander zu ermöglichen und Erfahrungen auszutauschen. „Besonders in der derzeitigen Situation, ist es uns wichtig, dass wir zuverlässiger Ansprechpartner für die Unternehmen sind und sie bestmöglich unterstützen. So haben wir z.B. in der Pandemie die Unternehmen mit unserer Ausbildungskampagne „Die Superheldenausbildung“ bei der Azubi-Suche unterstützt. Das wurde sehr gut angenommen“, resümiert Imke Müller-Stauch.

Die anwesenden Akteure sind sich darüber einig, diese Zusammenarbeit weiterhin zu forcieren. „Im ländlichen Raum muss man die Kräfte bündeln und an einem Strang ziehen, um gegenüber den Ballungsräumen besonders im Hinblick auf die Attraktivität für Fachkräfte wettbewerbsfähig zu sein“, betont Mark Becker.