Anzeige

Fleischerei Köhler

Neunmal Gold und einmal Silber

Bild anzeigen

Uwe Köhler (ganz rechts) und Sohn Felix Köhler (ganz links) freuen sich mit ihren Metzgergesellen über neunmal Gold und einmal Silber für ihre Ahle Worscht.

© Foto: Seidenstücker

Hofgeismar (IS) - „Wer hat die beste Ahle Worscht?“ Dieser Frage gingen 60 Prüfer, davon 40 Fachleute und 20 Laien, beim 3. Ahle Worscht-Wettbewerb nach.
"Dieser Wettbewerb soll u.a. die Vielfalt des Metzgerhandwerks belegen“, sagte Fleischermeister Uwe Köhler, der den Wettbewerb organisierte. Und so galt es für die Prüfer im Berufsbildungszentrum in Kassel aus den 250 eingesandten Proben aus 50 nordhessischen Metzgereibetrieben von Fulda bis Bad Karlshafen und Eschwege bis Korbach, die schmackhaftesten herauszufinden. Kein leichtes Unterfangen, denn die Juroren mussten neben dem Hauptkriterium Geschmack auch Geruch, Aussehen und Konsistenz beurteilen.
Am Ende war klar, die Fleischerei Köhler bekam für ihre herrausragende Qualität neunmal die höchste Auszeichnung in Gold und einmal Silber für hervorragende Qualität. Damit erhielt der Hofgeismarer Fleischereibetrieb die meisten Auszeichnungen für seine Ahle Worscht.
Insgesamt stellt der Familienbetrieb 14 verschiedene Ahle Worscht-Spezialitäten her. Von Wildschwein, Steinmühlen in unterschiedlichen Qualitäten, Reinhardswälder, Lempetaler oder nach italienischer Art reicht da die Palette der beliebten Wurst.
„Die wichtigste Voraussetzung für eine gute Stracke oder Runde ist immer das ganz frische Fleisch“, informierte Uwe Köhler. „Da wir viermal die Woche schlachten, können wir dies gut erfüllen“. Zudem hat die Metzgerei Köhler mit der Steinmühle, in der die nordhessische Spezialität unter besonderen klimatischen Verhältnissen zwischen sechs Wochen und einem Jahr trocknen kann, zusätzlich beste Voraussetzungen für einen besonders ausgewogenen Geschmack sowie Konsistenz.
Bereits seit mehr als 300 Jahren wird die „Ahle Worscht“ in Nordhessen hergestellt. Das Verfahren die Wurst zu trocknen, war damals eine Methode zur Haltbarmachung.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder