Rudolstadt (cb) - Vor den Toren der Siemens Röntgenwerk AG in Rudolstadt kam es am Montag zu einem einstündigen Warnstreik, zu welchem die IG Metall im Vorfeld aufgerufen hatte.
Damit soll der Druck auf den anhaltenden Tarifkampf erhöht werden.
Die IG Metall fordert Einkommenserhöhungen von 6,5 Prozent sowie mehr Mitbestimmung beim Einsatz von Leiharbeit und die unbefristete Übernahme von Ausgebildeten.
Nach dem Ablauf der Friedenspflicht hatten sich hunderte Mitarbeiter vor den Werktoren von Siemens versammelt, um mit Plakaten, Transparenten und Pfiffen ihre Entschlossenheit zu demonstrieren und ihren Ansprüchen Nachdruck zu verleihen. Ihr Ziel ist es, den Arbeitskampf zu einem positiven Ausgang zu führen und mit dem Warnstreik gegen die Verzögerungstaktik der Arbeitgeberseite von Gesamtmetall anzugehen.
Bisher blieben die Forderungen der Arbeitnehmer in der Tarifverhandlung weitestgehend ungehört. Lediglich 3,0 Prozent Lohnerhöhung auf 14 Monate bieten die Verhandlungsführer von Gesamtmetall ihren Mitarbeitern an. Die Fragen nach mehr Mitbestimmung bei der Leiharbeit und unbefristeten Übernahmen von Lehrlingen blieben dagegen gänzlich unbeantwortet.
Die Warnstreik sollen nach bis Ende der Woche fortgesetzt werden.
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