Südthüringen stärkste Industrieregion in den Neuen Bundesländern

Südthüringer Wirtschaft holt rasant auf

Schmalkalden/Meiningen (ihk/fh) – Nach Mitteilung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) wuchs das Thüringer Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent. Das Wachstum für Thüringen fiel damit stärker aus als der Bundesdurchschnitt. Diese Entwicklung wurde wesentlich von der Wirtschaft in Südthüringen getragen.

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Dr. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen sieht zuversichtlich in die Zukunft.

© Foto: Frank Hornschuch

Das Land Thüringen gehört zu den sieben Bundesländern, deren Wachstum über dem Bundesdurchschnitt von 3,0 Prozent lag. Besondere Bedeutung besitzt die Industrie im IHK-Bezirk Südthüringen. Deshalb wurde hier der wesentliche Wachstumsbeitrag für Thüringen geleistet. Die Industrie trägt in Südthüringen sogar mit 28 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. In Südthüringen existieren 11 Industriebetriebe auf 10. 000 Einwohner, und 846 Personen je 10.000 Einwohner sind in der Industrie beschäftigt. Der Thüringer Durchschnitt liegt bei 8 Industriebetrieben und 703 Beschäftigten je 10.000 Einwohnern.  „Thüringen ist das einzige ostdeutsche Bundesland mit überdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum. Hier gewinnt die aufholende Entwicklung gegenüber dem Westen endlich an Tempo. Das steigert die Attraktivität des Landes als Wirtschaftsstandort und Lebensmittelpunkt für die Einwohner. Ich bin zuversichtlich, dass wir in Thüringen dieses Jahr 1¼ Prozent Wachstum erreichen. Für Südthüringen halte ich wegen der Stärke der Industrie sogar 1¾ Prozent für wahrscheinlich“, erklärt Dr. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen.