Mit einem Gesamtkostenaufwand von fast 4,5 Millionen Euro wird die Schule modernisiert

Umbau und Sanierung der Regelschule Heldburg bis 2012

Heldburg (wotan) - In dreijähriger Bauzeit wird die Regelschule Heldburg nach teilweisen Abbruch und umfangreichen Erneuerungsbau-Maßnahmen ein neues Gesicht erhalten und höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Bild anzeigen

Großbaustelle Regelschule

© Foto: wotan

Im Jahr 2009 sind Konzeptionen zur Sanierung der Regelschule Heldburg erarbeitet und Varianten beraten und abgestimmt worden. Im Ergebnis dessen wurde der Teilabbruch von etwa einem Drittel des Schulgebäudes und die halbseitige Überbauung des Innenhofes zu einem Atrium festgelegt, in dessen Aula mehr als 200 Personen Platz finden und im zweiten Obergeschoss eine Bibliothek und Mediathek haben werden. Die restliche Innenhoffläche wird befestigt und mit Fassadenbegrünung als Gartenhoffläche gestaltet. Das Schulgebäude erhält an der Süd-West-Seite einen zweigeschossigen neuen Haupteingang mit weitausladendem Vordach, in dem neben dem Foyer auch die Toilettenanlagen für Schüler und Lehrer eingebaut sein werden. Diese Anordnung dient der ringförmigen Erschließung und besseren Orientierung sowie Erreichbarkeit der einzelnen Räume, wodurch deutlich kürzere Laufwege zurückzulegen sind. Im Zuge der energetischen Sanierung wird die gesamte Dachfläche erneuert und eine neue Heizungsanlage, in welche Hackschnitzel verbrannt werden, installiert. Das gesamte Rohrleitungssystem muss ebenso wie die Elektroinstallation erneuert und die Außenwände mit Wärmedämmung versehen werden. Von Mitte August bis Ende Oktober 2010 realisierte die Baufirma GRA mbH Gera die erforderlichen Abbrucharbeiten und am 04. Oktober 2010 wurde mit dem Rohbau begonnen. Ende 2010 sind die Lose für Trockenbau, Metallbau Innenputz, Heizung, Sanitär, Lüftung und Dämmerung vergeben worden und im I. und II. Quartal 2011 folgten Wärmedämmverbundsystem, Dachsanierung/Dachklempner, Gerüstbau, Estrich, Tischler und Fassadenbau. Anfang Juli 2011 erfolgte die Vergabe der Lose Stahlbauarbeiten und Fliesen- bzw. Plattenarbeiten. Es schließen sich die Vergabe der Bodenbelagsarbeiten und innenliegender Sonnenschutz an.
Bis Mitte September 2011 werden die Ausschreibungen zu den noch offenen Arbeiten vorgenommen. Alle Arbeiten zur energetischen Sanierung, die im Konjunkturpaket II der Bundesregierung eingeordnet sind, müssen bis zum 31. Dezember 2011 fertiggestellt und abgerechnet sein, wozu es eines hoch konzentrierten und planvollen Arbeitsablaufs bedarf.  Alle in diesem Rahmen beauftragten Betriebe und Planungsbüros sind frühzeitig auf diese schwierige Aufgabe durch das Bauamt eingestellt worden. Die Bauberatungen erfolgen wöchentlich unter straffer Terminkontrolle vor Ort, wobei die Schulleitung einbezogen ist. Die bauseitige Fertigstellung des Schulgebäudes ist für Mitte Januar 2012 geplant und unmittelbar im Anschluss wird mit der Ausstattung des Objektes begonnen. In Abhängigkeit von der Wetterlage ist die Weiterführung der Arbeit an den Außenanlagen ab der 10. Woche im I. Quartal 2012 vorgesehen.
Von den eingesetzten Baufirmen kommen viele aus der Region: Abbruch durch GRA mbH Gera, Abbruch/Rohrbau - Bauunternehmung Wenk Themar, Trockenbau - Trockenbau Chemnitz GmbH, Metallbau - JMF Jüchsen, Innenputz - SMB Maler Schleusingen, WDVS - Firma Kupfer Gleicherwiesen, Dachdecker/Klempner - Firma Pampel Zwickau, Gerüstbau – Firma Ermter Coburg, Estrich – Asphaltbau Schleiz, Tischler – Firma Leipold Gellershausen, Fassadenbekleidung – Frahammer GmbH & Co. KG Lengenfeld-Plohn, Maler und Tapezierer – Malerwerkstätten H. Schmidt & Co KG Suhl.