Weserradweg neues Teilstück eröffnet - In den Top 10 angekommen

Bodenfelde (MR) – Er ist einer der beliebtesten Radwanderwege Deutschlands – der Weserradweg. Bürgermeister Mirko von Pietrowski eröffnete in Bodenfelde nun den neu gestalteten, 4,5 Kilometer langen Streckenabschnitt, welcher an Bodenfelde und Wahmbeck vorbeiführt.

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Mit einem symbolischen Akt wurde der Radweg eröffnet. Petra Wegener und Peter Traupe zerschnitten das Band und geben den Weg für die Radler frei.

© Foto: Rubisch

„Von nun an kommt jeder an uns vorbei“, freute sich von Pietrowski bei der Eröffnung an der Schlagd, denn die neue Hauptroute verläuft nun auf niedersächsischer und nicht mehr auf hessischer Seite. Die Neugestaltung der Route, Asphaltierung des Weges, sowie das Aufstellen zahlreicher Hinweisschilder schlug mit rund 420.000 Euro zu Buche.
Peter Traupe, der den Landkreis Northeim als Bauherren vertrat, sprach von einer „Aufwertung der Attraktivität“ nicht nur für die Ortschaften entlang der neuen Route, sondern für den gesamten Kreis und wünschte den Bewohnern, dass möglichst viele Radwanderer in den Ortschaften anhielten.
Die Geschäftsführerin des Weserbergland Tourismus, Petra Wegener, hob die Bedeutung des Radweges für den Tourismus hervor. „Diese Region lebt nachhaltig vom Tourismus“, erläuterte Wegener. Gut 50.000 Radler befahren jährlich den Radwanderweg an der Weser entlang. Dies zeige sich auch an den steigenden Zahlen bei den Übernachtungen. So konnte dort im vergangenen Jahr ein Zuwachs von 20 Prozent verbucht werden. Insgesamt gab es in der Region gut 3,2 Millionen Übernachtungen jährlich.
„Radwandern liegt im Trend“, berichtete Wegener. Die Attraktivität des Radweges war allerdings nicht zufriedenstellend. Dies brachte eine Analyse im Jahr 2010 ans Tageslicht. Hauptkritikpunkte waren eine schlechte Beschilderung, keine durchgehende Asphaltierung sowie Engstellen und eine unattraktive Streckenführung. Mit der Umsetzung der Maßnahmen und der Verlegung der Hautroute seien diese Mängel nun behoben. Der Radweg befinde sich nun auf einem Vier-Sterne-Niveau, freute sich Wegener abschließend.

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