Kostensparend:

Durchlauferhitzer sorgen für eine effiziente Warmwasserbereitung

(mpt) - Es war viele Jahrzehnte lang üblich, dass die Warmwasserbereitung in einem Haus zentral über großvolumige Warmwasserspeicher abgewickelt wurde. In diesen Speichern stehen viele Liter zur Verfügung, die man in der Menge meist niemals braucht. Auch wird das Wasser auf Temperaturen erwärmt, die viel zu hoch sind. Beim Händewaschen reichen 35 Grad vollkommen aus, beim Duschen 38 Grad und beim Spülen 45 Grad. Heißeres Wasser wird kaum benötigt. Wenn das Wasser immer nur bis zu diesen Temperaturen erhitzt wird, spart das Energie und damit Kosten. Die Lösung sind elektronische Durchlauferhitzer, mit denen die Temperatur direkt und individuell an der Verbrauchsstelle eingestellt werden kann.

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Unauffällig hängt der Klein-Durchlauferhitzer unter dem Waschbecken.

© Foto: djd/Clage

Die dezentrale Warmwasserbereitung

Heutzutage ist es so, dass man große Wassermengen nicht mehr vorheizen und schon gar nicht dauerhaft warm halten muss. Durch diese Methode ist nicht nur die Entstehung von Legionellen groß, es geht auch sehr viel Energie verloren, da das Wasser erst lange Wege durch die Leitungen zurücklegen muss, ehe es aus dem Wasserhahn kommt. Anstatt die Verbraucherstellen untereinander zu verbinden, ist es sinnvoller, für jede Verbrauchsstelle einen separaten Durchlauferhitzer zu installieren. Damit kommt das warme Wasser nicht mehr aus der Heizungsanlage, muss keine langen Wege zurücklegen und man spart Energie. Die Folge: die Dimensionen einer Heizungsanlage werden um einiges kleiner.

Warmes Wasser ohne Vorlauf

Die Geräte, die man kauft, sollten dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Sie werden direkt an der Küchenspüle, im Bad oder am Waschbecken angebracht und erwärmen gerade so viel Wasser, wie man benötigt. Die gewünschte Temperatur kann per Tastendruck über das Display eingegeben werden. Ohne kalten Vorlauf kommt das warme Wasser aus dem Hahn - und das in der Menge, die man gerade benötigt.

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