Effizienzhaus-Standards geben Orientierung und Sicherheit

Sanierungsanlässe für energiesparende Modernisierung nutzen

(djd/pt) - Eine unzureichende Wärmedämmung und ein veraltetes Heizsystem sorgen in vielen älteren Einfamilienhäusern für unnötig hohe Heizkosten. Viele Eigentümer denken daher über Sanierungsmaßnahmen nach, mit denen sie die Energiekosten senken und zugleich mehr Komfort genießen können.

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Wer seinen Altbau energetisch auf die Höhe der Zeit bringen möchte, legt die Planung am besten in die Hände eines erfahrenen Effizienzhaus-Experten.

© Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur/Gunther Hapke

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) empfiehlt Eigentümern, die eine umfassende energetische Sanierung planen, sich am Effizienzhaus-Standard zu orientieren. Er definiert genau, wie viel Energie ein Gebäude maximal benötigen darf. Dabei wird die Energieeffizienz des Gebäudes mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwert für Neubauten verglichen. Benötigt ein Effizienzhaus genau so viel Energie wie dieser Standard-Neubau, also 100 Prozent, wird es als Effizienzhaus 100 eingestuft. Noch einmal deutlich besser ist ein Effizienzhaus 55, das nur 55 Prozent des Neubauwerts benötigt. Je niedriger die Zahl, umso energiesparender das Haus.

Förderung und Qualitätssicherung

Effizienzhaus-Sanierungen werden mit Zuschüssen und günstigen Krediten von der KfW gefördert. Wichtig ist, dass die Förderung vor Sanierungsbeginn beantragt wird. Die dena empfiehlt Bauherren zudem, mit ihrem Architekten oder Planer eine Zertifizierung des Effizienzhaus-Standards mit dem dena-Gütesiegel Effizienzhaus zu vereinbaren. Dann prüft ein anerkannter Effizienzhaus-Experte nach Abschluss der Bauarbeiten, ob die geplanten Energiewerte erreicht werden. Wenn alles stimmt, wird die energetische Qualität mit einem Effizienzhaus-Zertifikat bestätigt. So erhalten Bauherren ein Plus an Sicherheit: Denn Erfahrungen zeigen, dass deutlich besser gebaut wird, wenn von Anfang an eine Qualitätssicherung vereinbart wird.

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