(dbp/kmh) - Die Vorteile des Trainings im Fitnessstudio liegen auf der Hand: Sport treiben funktioniert auch bei Mistwetter und es gibt vom vielfältigen Kursangebot über moderne Trainingsgeräte bis hin zur Saunalandschaft alles unter einem Dach. Doch welches Studio ist das Richtige?
Preis, Kursangebot, Erreichbarkeit – all das sind Argumente, die bei der Wahl des Fitnessstudios abgewogen werden sollten.
© Foto: Kzenon/FotoliaFitnessclubs haben sich in den letzten Jahren vom Image der Mucki-Buden bewusst verabschiedet. Das zeigt sich auch am Durchschnittsalter der Mitglieder von 35 aufwärts. Mithilfe qualifizierter Trainer möchten die Besucher nicht mehr nur stramme Oberarme, sondern vor allem etwas für ihre Gesundheit und das Wohlbefinden tun. Nach Angaben des Deutschen Sportstudio Verbands (DSSV) besuchen knapp neun Prozent der Deutschen regelmäßig eine von bundesweit etwa 6.500 Anlagen.
Persönliche Wünsche abwägen
Es gibt Studios mit Betonung auf Kampfsport, mit multifunktionalem Angebot wie Kursen, Tae Bo, Yoga, Studios nur für Frauen oder mit speziellen Reha-Programmen. Wer sich für einen Club entscheidet, sollte vorher das Angebot prüfen. Wichtig ist, dass es Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene gibt.
Der monatliche Beitrag schwankt je nach Region und Anbieter etwa zwischen 40 und 70 Euro. Hinzu kommt teils eine Aufnahmegebühr. Erwarten können Fitnesswillige dafür gute Geräte, Trainingstipps und -pläne durch geschultes Personal sowie saubere Sanitäranlagen. Das größte Studio mit den meisten Geräten und den coolsten Leuten muss dabei nicht unbedingt das Passendste sein.
Interessierte sollten lieber abwägen, was ihnen am wichtigsten ist – ein niedriger Preis, ein qualitativ hochwertiges und vielfältiges Angebot an Kursen und Geräten oder vielleicht eine gut ausgebaute Kinderbetreuung. Beim ersten Besuch sollte man sich auch im Hinblick auf Personal und Klientel wohlfühlen, sonst wird die Motivation zum regelmäßigen Training von vorneherein torpediert.
Auf Angebote achten
Vorausgesetzt werden darf, dass mindestens einer der Trainer eine fachliche Ausbildung, beispielsweise als Diplom-Sportlehrer, Sport-Physiotherapeut oder Krankengymnast hat. Der Vertrag sollte einfach und klar formuliert sein, mit flexiblen Laufzeiten und Kündigungsfristen. Die Mindestlaufzeit sollte nicht mehr als ein Jahr, die Kündigungsfrist nicht länger als drei Monate betragen. Viele Studios bieten Spezialpakete, bei denen Aufnahmegebühr und Fitness-Check schon im Grundpreis enthalten sind. Außerdem lohnt es sich, nach Lock-Angeboten Ausschau zu halten. So lassen sich oft bis zu drei Monatsbeiträge sparen.
Besonders bei älteren Menschen und Vorerkrankungen ist vor dem Trainingsstart ein medizinischer Check ratsam. Die Ergebnisse können dann direkt in die Trainingsplanung einfließen. Neukunden dürfen eine umfassende Einweisung in die Geräte und ein betreutes Probetraining erwarten.
Kleiner Tipp zum Schluss: Oft steckt der Teufel im Detail. So ist es zum Beispiel in vielen Studios nicht erlaubt, eigene Getränke mitzubringen. Das sollte bedacht werden, bevor man sich später über hohe Getränkepreise ärgert.
Mehr zum Thema Fitness unter www.gesund-durch.de/gesundheit_a-z/sport-und-fitness.
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