Auch kurzfristig gibt es in der Betonbranche noch viele freie Ausbildungsplätze

Solides Fundament für die Karriere

(djd/pt) - Schulabschluss - und was dann? Viele Schulabgänger sind unsicher, welche berufliche Richtung sie einschlagen möchten. Ganz anders die 20-jährige Julia Krüger. Nach dem "Girl's Day" in einem Unternehmen der Betonbranche stand für sie sofort fest: "Ich möchte mit Baustoffen arbeiten, die ich selbst kreativ formen und immer wieder neu bearbeiten kann." Gesagt, getan. Heute ist sie angehende Beton- und Stahlbetonbauerin im zweiten Lehrjahr und mit ihrem abwechslungsreichen Beruf sehr zufrieden. Als Frau ist Julia Krüger in dieser Branche allerdings noch immer die Ausnahme.

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Präzision ist gefragt beim Umgang mit Beton: Julia Krüger ist Auszubildende zur Beton- und Stahlbetonbauerin im zweiten Lehrjahr.

© Foto: djd/BetonBild

Geschick und Präzision

Erst rund zehn weibliche Auszubildende erlernen bundesweit diesen noch jungen Beruf - dabei sollte das Arbeiten mit Beton längst keine reine Männerdomäne mehr sein. Beton- und Stahlbetonbauer stellen die unterschiedlichsten Bauteile wie beispielsweise Stützen, Wände, Treppen und Platten her. "Zwar ist auch Kraft für diesen Beruf notwendig, aber mehr noch kommt es auf Geschick, Mathematik und Sorgfalt an - und hier können Frauen mit den männlichen Kollegen sicherlich ohne Probleme mithalten", so Julia Krüger. Dem pflichtet Thomas Kaczmarek, Geschäftsführer des InformationsZentrum Beton, bei: "Bundesweit sind kurzfristig noch viele Ausbildungsplätze in der Betonbranche zu besetzen."

Gute Übernahmechancen

Unter www.arbeitsagentur.de gibt es Informationen zu allen Berufen und eine Übersicht freier Ausbildungsplätze. "Die Jugendlichen erhalten in den Betrieben nicht nur eine fundierte Ausbildung, sondern können sich in der Regel sicher sein, nach der Ausbildung direkt vom Unternehmen übernommen zu werden", betont Kaczmarek. Die Ausbildung dauert zwei oder drei Jahre und findet im Betrieb, in der Berufsschule und teilweise in den Ausbildungszentren der Bauindustrie statt. Nach zwei Jahren erhalten die jungen Leute ihren Abschluss zum gelernten Hochbaufacharbeiter, Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonarbeiten.

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