Jena (Dr. Al-Kuwaiti) - Der Fastenmonat Ramadan ist der wichtigste Monat für die Muslime auf der ganzen Welt. Das Fasten ist die zweite aus fünf Säulen im Islam und kommt gleich nach dem Beten. Der Sinn ist, dass die Menschen sich an die Armen erinnern. Die sind Gottes Familien und dabei helfen sie. Auch das Wichtigste ist, dass es im Monat Ramadan eine Nacht gibt, die kommt in den letzten zehn Tagen des Monats.
Der Sinn auch diese Nacht ist nicht fixiert um welche Nacht es sich genau handelt, damit die Gläubigen sich in den ganzen ungeraden Nächten Mühe geben viel Gutes zu tun. Man glaubt daran, dass in einer ungeraden Nacht in diesen letzten zehn Nächten die Himmelstüren und Tore für alle geöffnet werden. Gott und seine Engel sind uns in dieser Nacht besonders nah bis zum frühen Morgen, wenn wir bestimmte Gebete sprechen um Vergebung für unsere Sünden zu erbitten. In dieser Nacht mit ihrer Wirkung nimmt Gott, wenn es richtig gemacht wird, von den Gläubigen wie eine Prüfung, dann ist das Zeugnis besser als wenn man in tausenden Monaten insgesamt betet. Deshalb geben sich die Gläubigen besonders viel Mühe. In diesem Monat hat auch der Koran begonnen.
Das Fasten gibt es seit der Antike in allen Religionen und Völkern. Und auch viele Tiere fasten. Zum Beispiel der Igel, der Bär und das Murmeltier. Der Frosch fastet sechs Monate lang.
Und das Besondere im Islam ist, dass die Fastenzeit nach dem Mondkalender gerechnet wird. Deshalb muss man den Mond mit bloßen Augen betrachten. Aber jedes Jahr verschiebt sich der Monat mit dem Sonnenkalender und dieses Jahr stimmt der Beginn des Ramadan mit dem 21. Juli, im heißesten Monat, überein.
Am ersten Tag ist die Fastenzeit am längsten, zirka 18 Stunden ohne essen, trinken, rauchen und Sex. Kinder, Kranke und Frauen in der Menstruation dürfen nicht fasten. Bestimmte Regionen erreichen Temperaturen über 50 Grad Celsius. Für Erwachsene gibt es die Möglichkeit versäumte Fastentage wie Schulden zu einer anderen Zeit des Jahres nachzuholen. Weil man nachts essen und trinken darf, werden die Abende und die Nächte wie tausend und eine Nacht rauschen.
Im Monat Ramadan steigen die Gewinne im Handel wie ein Barometer bei Hochdruckwetter. Die Lust auf Lebensmittel steigt. Deshalb verteuern sie sich bis kurz vor Ende des Ramadan. Die Familien feiern den Ramadan wie ein Fest, jeden Abend mit bunt gedecktem Tisch, kurz gesagt wie zu Weihnachten. Die Vorbereitung beginnt Anfang September oder vor dem Rausch. Alles was gut schmeckt wird gekauft. Nach dem Ende des Ramadan wird gefeiert (auf arabisch „Ied“), drei Tage lang.
Aber für viele arme Familien bleibt das Problem diese verteuerten Lebensmittel heran zu schaffen. Und wenn man an das Fasten gewöhnt ist, ertragen Körper und Seele diese Anstrengung wie bei einem Sportler. Dann kommt die Freude wenn man fertig ist und erfolgreich war. Und jeden Abend hat man diese Freude, wenn man die Fastenzeit durchbricht und seine Gesundheit testet, wenn man es geschafft hat.
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