Eine Welt ohne Internet

Der Junge der die ganze Welt lahm legt

Jena (Dr. Al-Kuwaiti) - Ein Junge mit Namen Eddy bekam an seinem 13. Geburtstag von seinem Vater einen Computer und einen Internetanschluss geschenkt. Eddy suchte über Google Informationen übers "Hacken" und fand irgendwo im Netz eine Geschichte von einem Maharadscha in Indien, der sich wünschte, dass einer für ihn eine einmalige Geschichte schreibe.

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Der Junge der die ganze Welt lahm legt © Dr. Mohammed Al-Kuwaiti

Er sagte zu seinen Leuten sie sollen Schriftsteller finden, die solch eine Geschichte für ihn schreiben. Da suchten sie die besten Schriftsteller in Indien, die eine einmalige Geschichte in ein Buch schrieben. Das Buch heißt „Die Geschichte von Panchatantra“. Das Buch hat der Maharadscha in Sicherheit aufbewahrt. Die Perser hörten von dieser einmaligen Geschichte in Indien und wollten sie für sich auch haben. Aber das war nicht so einfach, weil das Buch gut bewacht wurde. Ein Spion aus Persien war bereit diese Aufgabe zu erledigen, er fuhr getarnt als Inder nach Indien. Aber er brauchte 10 Jahre um ein perfekter Inder zu werden. Dann knüpfte er Kontakte zu einem Mann aus dem engsten Kreis des Maharadschas um an das Buch heran zu kommen. So kam das Buch in die Hände der Perser. Dann kam die Zeit der Abasiden, die das Buch ins Arabische übersetzten.

Die Geschichte der Spionage wiederholt sich bis in die heutige Zeit. In der Zeit des kalten Krieges gab es 2 Systeme. Jeder versuchte vom anderen zu stehlen, nach dem kalten Krieg kam China unter die Lupe. Eddy war leichtsinnig und lernte in kurzer Zeit zu "hacken".
In kurzer Zeit war das Internet die Hauptinformationsquelle.
Es entwickelt sich auch zum globalen Gedächtnis der ganzen Menschheit, und löst allmählich die Bücher und Bibliotheken ab.
Deshalb wurde von allen Seiten versucht sich gegenseitig auszuspionieren.
Aber es gibt keine absolute Sicherheit davor, weil die Welt mit ihren Informationen wie ein Schiff geworden ist, das übers Meer fährt. Wenn man einen Teil davon beschädigt, sinken alle gemeinsam mit all ihren Informationen. Wenn man eine Art Viren schafft oder andere Methoden mit denen das Internet angegriffen werden kann, dann wird auf dem Schlachtfeld des Internet eine Schlacht ohne Blutvergießen aber mit schweren Gedächtnisverlusten ausgetragen. Das ist kein klassischer sondern ein abstrakter Krieg. Man kann nur spekulieren was passiert. Man sieht gar nichts, oder erst wenn es zu spät ist. Nur mit den Fingern spielt man wie beim Atari mit Kinderspielen. Ganz gezielt lähmt es die Informationen innerhalb Sekunden. Man braucht nicht die Menschen zu töten oder die Infrastrukturen und Gebäude kaputt zu machen, sondern nur die Informationen – das „Gehirn beziehungsweise die Festplatten“ ins „Koma“ zu versetzen. Das ist genau wie wenn ein Mensch durch einen Unfall ins Koma fällt.
Und Eddy hat zuerst mit kleinen leichtsinnigen Spielen gespielt, als Kinderspiele. Seine Eltern dachten er spielt nur wie alle anderen Kinder. Aber Eddy war sehr neugierig. Mit allen Programmen sucht er alle Neuigkeiten in der Welt des Internet wie die Erwachsnen. Das in Internet ihn gar nicht daran gehindert, weil es keine Grenzen für ihn gab. Eines Tages hatte er ganzen Welt in still gelegt. Kein Internetsystem funktionierte mehr. Alle Stromlieferanten waren programmiert und abhängig vom Computer und der ganze Verkehr, Flughäfen, Schiffe, Polizei, Armee, Wasserkläranlagen, Supermärkte, Krankenhäuser auch. Fast alle Lebens- und Dienstleistungsbereiche haben ihre Kommunikationen verloren. Die vielen Menschen waren bestürzt wie verrückt und hysterisch. Viele schrieen und weinten, andere waren stumm vor Schreck.
Also saßen die Menschen in Chaos voller Angst. Alles Leben stand still. Niemand wusste bescheid was geschah. Nur die Gerüchte liefen von Mund zu Mund mit vielen Fantasien und Spekulationen. Es war als ob die ganze Welt untergegangen wäre. Die Welt kehrte zur antiken Zeit vor 5.000 Jahren zurück. Da sagte Eddy zu seinen Eltern und seinen Freunden: „Ich habe das gemacht mit meinem Hack-Programm“. Aber es glaubt ihm immer noch keiner, weil er immer so nett und schüchtern war.



Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Bürgerreporter verantwortlich.

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