Ein kleiner Rückblick auf das Park- und Rosenfest in Friedrichroda

Friedrichroda (AndreasPaasche) - Auch wenn das Wetter nicht immer so mitspielte, so war das Park- und Rosenfest in Friedrichroda eine gelungene Veranstaltung. Die Pilger des Elisabethweges übergaben ein Gastgeschenk aus Sarospatak an den Bürgermeister von Friedrichroda Thomas Klöppel.

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Enthüllung der Gedenktafel am Informationszentrum Reinhardsbrunn

1.500 Kilometer in 55 Tagen waren die Pilger unterwegs, um den Weg nachzuempfinden, den die kleine Elisabeth vor 800 Jahren von Thüringen nach Ungarn gegangen ist. Vom Geburtsort der heiligen Elisabeth brachten sie einen Stein mit der Aufschrift:“ Wir sollen die Menschen froh machen.“ Dieser Ausspruch stammt von der heiligen Elisabeth und das war auch der Leitspruch des Umzuges, der sich von der Kurpromenade Friedrichrodas nach Reinhardsbrunn bewegte.

Auf den innerstädtischen Elisabethpfad bewegte sich erstmalig eine Menschengruppe, um den Weg der kleinen Elisabeth nachzugestalten. Der Anfang bildete eine Kutsche mit Elisabeth. Sie wurde von ihrer Mutter Gertrud begleitet. Unmittelbar der Kutsche folgten die Elisabethpilger und 15 Kinder in historischer Kleidung. Viele Besucher des Park- und Rosenfestes schlossen sich dem Umzug an. Von der Kurpromenade aus ging es am Schönstattzentrum der Marienschwestern vorbei, entlang der Schlossmauer bis zum neuen spirituellen Zentrum in Reinhardsbrunn.

Dort angekommen wurde eine Gedenktafel enthüllt, die an das Ereignis dieses Tages erinnern soll. Nach der Ansprache von Pfarrer Christfried Boelter wurden fünf Elisabethrosen vor dem neuen Informationszentrum gepflanzt. Ein weiterer Höhepunkt des Park- und Rosenfestes war am Samstagabend die Autorenlesung von Hermann Multhaupt im Haus Rosengart der Schönstatt- Marienschwestern. Die Zuschauer lauschten gespannt der angenehmen Stimme des Schriftstellers. Die Pausen wurden mit klassischer Musik der Sängerin Christina Fricke in Begleitung eines Pianisten überbrückt. Am Sonntag den 03. Juli gab es eine Andacht am Grab Ludwig des Vierten im Schlosspark Reinhardsbrunn. Die Elisabethpilger legten einen Stein und ein Gefäß mit Erde vom Geburtsort der Hl. Elisabeth am Grab nieder.

Dieser historische Augenblick wurde von Funk und Fernsehen aufgenommen. Der Gottesdienst fand auf Grund der schlechten Witterung in einer Seitenhalle des neuen Informationszentrums statt. Nach vielen Grußworten, auch von der Landesregierung Thüringen, überbracht von der Ministerin Walsmann, wurde die neue Ausstellung für spirituellen Tourismus eröffnet. Die Veranstaltung endete gegen 18.00 Uhr und ein bedeutsames Wochenende fand seinen Abschluss. Jeder der Interesse hat, sich das neue Informationszentrum für spirituellen Tourismus anzusehen, ist in der Woche von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr herzlich dazu eingeladen.

Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Bürgerreporter verantwortlich.

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