Erfurt (Konrad-Adenauer-Stiftung) - Zum Thema „Partei 2.0 - Kommunikation, Parteien und digitale Gesellschaft" fand am 13.02.2012 im Intershop-Tower Jena mit gut 100 Experten und interessierten Gästen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien der Demokratie-Kongress 2012 statt.
Der Kongress diskutierte unter anderem, wie bereits die online- und offline-Welt miteinander verschmolzen sind. Vor dem aktuellen Hintergrund der Debatte um das ACTA-Abkommen wurde das Spannungsfeld Freiheit und Sicherheit sowie die Chancen und Risiken für die politische Kommunikation und Partizipation der Bürger analysiert.
Mit E-Government und der Kommunikationsbereitschaft von Parteien im Netz kann ein mehr der Partizipation der Bürger gelingen. Diese sollte aber nicht zu einer Reduktion der analogen Kommunikation führen.
Nicht nur Parteipolitik, sondern auch persönliche Kontakte können durch soziale Netzwerke nicht alleine ersetzt werden – darin waren sich ebenfalls die Experten einig. Großer Konsens bestand in dem Punkt, dass der eigenverantwortliche Bürger in der Demokratie mit dem Internet ein gutes Partizipationsinstrument besitzt. Hierzu brauche er jedoch eine Internet-Medienkompetenz und damit einen aufgeklärten Blick, um auch mit den Inhalten im Internet kritisch umzugehen, so die Forderung von Teilnehmern und Referenten. Dafür gelte es auch die technischen Voraussetzungen zu schaffen. „Breitband und Bratwurst“ müssten selbstverständlich zum Freistaat Thüringen gehören.
Lesen Sie die vollständigen Veranstaltungsberichte mit Videos und Fotos unter
http://www.kas.de/wf/de/33.30186/
und
http://www.kas.de/erfurt/de/publications/30188/
Weitere Informationen erhalten Sie unter E-Mail: daniel.braun@kas.de oder Tel.: 0361-654910.
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