Erfurt (Schülerredakteurin Paula Beck) - Nach altbekannten Indianer-Filmen, wie „Winnetou“ träumen viele Kinder von einem Leben mit Pfeil und Bogen. Diese Wünsche wurden auf der Kinder-Kult-Messe in Erfurt erfüllt.
In der Zeit vom 22.04. - 25.04.2012 bot das „Indianer-Camp“ den kleinen Besuchern eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten an. Interessenten bekamen die Chance, einzigartige Ketten anzufertigen und die Schmuckstücke anschließend mit nach Hause zu nehmen. Diese Aktivität ließ besonders Mädchenherzen höher schlagen. Das sogenannte „Spinnennetz“ war ebenfalls sehr begehrt. Dies ist ein Gruppenspiel, welches der Förderung der Kommunikation zwischen den einzelnen Teilnehmern diente.
Ein besonderes Highlight des „Indianer-Camps“ war das traditionelle Bogenschießen. Kinder und Jugendliche stellten ihre Treffsicherheit, mit Hilfe alter indianischer Bögen, auf die Probe. Das Ziel dieser Übung bestand darin, mit drei Pfeilen bunte Luftballons auf einer kleinen Scheibe zu erfassen. Das atemberaubende Anschauungsmaterial vor Ort brachte die Kinder ebenfalls zum Staunen. Ein indianisches Zelt, sowie besondere Kleidungsstücke erregten schnell die Aufmerksamkeit der Besucher. Besonders interessiert lauschten die kleinen Indianer-Fans einem Vortrag über das „Feriendorf Waldfrieden“ in Suhl. Einige Vertreter dieser Einrichtung klärten diese über das besondere Dorf auf, welches von Kindern und Jugendlichen für Klassenfahrten und als Ferienlager genutzt werden kann. Die Schüler informierten sich über verschiedene Angebote, wie die Indianer- und Outdoor-Programme. Diese beinhalteten Aktivitäten, wie Hufeisenwerfen, Fallenbau und Stammsägen. Weitere Informationen zu dem „Feriendorf Waldfrieden“, sowie dessen Angebote und Preise, findet man auf www.waldfrieden-suhl.de.