Gera (Evangelische Kirche Gera) - Mit mehr als 1000 Demonstranten, die an verschiedenen Aktionspunkten klar gegen das Hass-Konzert „Rock für Deutschland“ protestiert haben, wurde in Gera am 06. August symbolisch und praktisch die Demokratie verteidigt.
Beeindruckend war, wie es geschafft wurde, über politische, strategische und weltanschauliche Differenzen hinweg ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zu gestalten. Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Runden Tisch und dem Aktionsbündnis Gera, zwischen kirchlichen, gewerkschaftlichen und antifaschistischen Gruppen hat der Öffentlichkeit gezeigt, dass hier sehr engagiert und verantwortlich der Protest vorbereitet und durchgeführt wurde. Der Oberbürgermeister von Gera, Dr. Norbert Vornehm und Vertreter der demokratischen Parteien zeigten den ganzen Tag über Präsenz. Deutliche Kritik wurde von allen Seiten an den Gerichtsentscheidungen zu Gunsten der NPD geübt.
Einen ganz großen Dank sei an der Stelle all denen gesagt, die in den letzten Monaten Zeit und Energie – oft hinter den Kulissen – eingesetzt haben, um den Protest zu seinem Erfolg zu führen. Eine Auswertung und konkrete Fragen nach politischen und juristischen Konsequenzen dieses Tages wird der Runde Tisch zu seiner nächsten Sitzung beraten.
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