Gera (Evangelische Kirche Gera) - Der Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit, gegen Gewalt und Fremdenfeindlich hat auf seiner ersten Zusammenkunft im neuen Jahr beschlossen, seinen Einsatz gegen die rechtsextreme Präsenz in der Stadt weiter zu verstärken.
In besonderer Weise wird sich das Engagement gegen die Bestrebung richten, zum zehnten Mal das demokratiefeindliche Großereignis „Rock für Deutschland“ in Gera durchzuführen. Bei Rechtsrock handelt es sich um aggressive Propaganda, die den Boden für Gewalt bereitet und ganz gezielt Jugendliche rekrutieren will. Dies, so die einhellige Position am Runden Tisch, darf in Gera keinen Platzt haben. Gerade angesichts der realen Gefahr rechten Terrors werden die Bürger und demokratischen Organisationen unserer Stadt aufgefordert, sich mit diesen Fragen offen auseinanderzusetzen und sich aktiv in die Stärkung der Demokratie vor Ort einzubringen.
Neonazis aus ganz Europa mobilisieren für den 13. und 18. Februar 2012 erneut zu Aufmärschen nach Dresden. Wir brauchen Solidarität miteinander und Unterstützung untereinander. Deshalb ruft der Runde Tisch die Geraer Einwohner auf, sich an den vielfältigen Protesten gegen den Naziaufmarsch in Dresden zu beteiligen.
Der Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit ist ein Gremium der Stadt Gera, in dem die demokratischen Parteien, die Stadtverwaltung, Kirchen, Gewerkschaften und zahlreiche Organisationen vertreten sind.
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