"Hunderte Lehrstellen in Thüringen sind unbesetzt."

Mittelfristige Berufsschulnetzplanung unterstützen

Thüringen (FDP-Fraktion Thüringen) - Als alarmierend bezeichnet der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Thomas L. Kemmerich, die gegenwärtige Ausbildungssituation nach dem Ausbildungsbeginn am 1. August.

Bild anzeigen Thomas L. Kemmerich, wirtschaftspolitischer Sprecher © Pressestelle FDP-Landtagsfraktion

„Hunderte Lehrstellen in Thüringen sind unbesetzt. Zudem schließen aufgrund sinkender Ausbildungszahlen regionale Bildungsstätten wie jüngst die JCT Berufsausbildungs GmbH in Jena", so Kemmerich. Die Lehrlinge der industriellen Berufe und der pharmazeutisch-chemischen Richtung müssen nach der Schließung nun zur Ausbildung nach Leuna, Bitterfeld und Radebeul fahren.

"Wer einmal Thüringen aus beruflichen Gründen verlassen hat, kommt so schnell nicht wieder zurück", warnt der Liberale. Daher unterstützt die FDP-Fraktion im Thüringer Landtag die Forderung des Thüringer Handwerks nach einer mittelfristigen Berufsschulnetzplanung, um trotz reduzierter Schulstandorte in einzelnen Ausbildungsberufen eine ausgewogene regionale Verteilung in Thüringen gewährleisten zu können und so die Abwanderung in die Nachbarbundesländer zu verhindern.

Der Wirtschaftspolitiker Kemmerich kündigt deshalb parlamentarische Initiativen der FDP-Fraktion an. "Für unseren Thüringer Mittelstand ist es dringend erforderlich, Fachkräfte im Land zu halten, aber auch anzuwerben. Des Weiteren müssen Fachkräfte aus- und weitergebildet werden, um dem Mangel besonders an jungen Fachkräftenachwuchs zu begegnen. „Im Hinblick auf den Generationswandel muss auch die Unternehmensnachfolge in Thüringer Firmen und Betrieben gesichert werden", so Kemmerich abschließend.

Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Verein/Verband verantwortlich.

Bewerten Sie diesen Artikel

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile