Schüler Union mit neuem Landesvorstand

Erfurt - (JU Thüringen) - "Mehr Schülerparlament - mehr Schüler (im) Parlament" Diese Forderung stellte die Schüler Union Thüringen auf ihrer diesjährigen Landesschülertagung auf. „Wenn die Ausschussarbeit vereinfacht und die Plenardebatte hervorgehoben wird, macht das Schülerparlament wieder Spaß", stellte der scheidende Landesvorsitzende Eberhardt fest. Neben dem Leitantrag nach einer gesicherten Einführung von jährlichen Schülerparlamenten unterstützt die Thüringer Schülervereinigung den Einsatz moderner Medien wie z.B. digitale Lehrbücher auf Tablet-PCs.

Sich aus der Thüringer Vorbildposition in die bundesweite Diskussion um die Oberschule einzumischen, strebt der neu gewählte Landesvorstand an. Packende Diskussionen über diese, sowie weitere bildungspolitische Themen lieferten sich die Schüler mit erfahrenen Gästen, wie dem Fraktionsvorsitzenden der CDU- Landtagsfraktion Mike Mohring und Stefan Gruhner, dem Landesvorsitzenden der Jungen Union Thüringen. Dr. Mario Voigt, Generalsekretär der Thüringer CDU, hob die Rolle der Schülerunion in der Unionsfamilie hervor und mahnte Optimismus und Ehrgeiz für anstehende Wahlen an.

Als neuer Landesvorsitzender folgt Alexander Lüneberg aus Jena, dem nun im Bundesvorstand vertretenden Jonas Eberhardt nach. Eine höhere Präsenz in der Öffentlichkeit, in ihrer Rolle als Anwalt der Schüler, steckt sich der neue Landesvorstand als Ziel. Im Vordergrund steht hierbei ein überarbeitetes Konzept für das Thüringer Schülerparlament. Der formulierte Anspruch hierbei ist es, Vorbild für alle anderen Bundesländer auf diesem Gebiet zu werden. Die freie Fraktionswahl sowie das Absenken des Mindestalters auf 14 Jahren, um auch Regelschülern die Teilnahme zu ermöglichen, sind Hauptforderungen des Leitantrags.

„Thüringen braucht ein gutes Schülerparlament!", so das abschließende Votum der versammelten Schülerschaft.

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