Kommt die SPD zur Vernunft?

Siegesmund: Landeserziehungsgeld und Betreuungsgeld sind familienpolitisch unsinnig

Thüringen (Bündnis 90 / Die Grünen) - Die Fraktionsvorsitzende und familienpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag, Anja Siegesmund, begrüßt die Überlegungen der SPD zur Abschaffung des Thüringer Erziehungsgeldes.

Bild anzeigen
Anja Siegesmund, familienpolitische Sprecherin © B90/GR_THL

„Vielleicht kommt die SPD ja langsam zur Vernunft. Offenbar brauchte es den Warnschuss des Finanzministers mit der Bewirtschaftungsreserve, um der SPD die Augen zu öffnen“, so Anja Siegesmund. „Vielleicht wird die SPD jetzt endlich die richtigen Prioritäten in der Familien- und Sozialpolitik setzen. Sowohl das Thüringer Erziehungsgeld und Betreuungsgeld sind familienpolitisch unsinnig.“

Siegesmund wartet nun gespannt auf konkrete Vorschläge der SPD. „Wir bringen auch gern nochmals unseren Antrag zur Abschaffung des Erziehungsgeldes in das Plenum ein, wenn die SPD Zeit und Arbeit sparen möchte“, sagt die Grünen-Politikerin. „Angesichts der letzten Äußerungen von Ministerpräsidentin Lieberknecht zum Betreuungsgeld, habe ich jedoch meine Zweifel, dass sich die SPD in der Koalition durchsetzen kann. Die CDU verharrt weiterhin in ihrer Ideologie von vorgestern.“

Der Vize-Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzende Christoph Matschie hatte heute angekündigt, dass bei den nächsten Haushaltsverhandlungen auch das Landeserziehungsgeld zur Disposition stehe.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN THL - Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt
Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Verein/Verband verantwortlich.

Bewerten Sie diesen Artikel

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile