Erfurt (Schülerredakteurin Laura Hofmann) - Rollstuhl fahren und Basketball spielen passt nicht zusammen? Von wegen!
Schon zum dritten Mal ist der Stand des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes bei der Kinder-Kult-Messe in Erfurt vertreten. Jeder Besucher hat hier die Möglichkeit, den Sportrollstuhl selbst auszuprobieren, egal ob mit oder ohne Handicap. Am Anfang wird erklärt, wie der Sportrollstuhl funktioniert und wie man sich am besten fortbewegen kann. Anschließend werden auf die Unterschiede zwischen einem Sportrollstuhl und einem Alltagsrollstuhl hingewiesen. Doch bevor es dann endlich mit einem richtigen Basketballspiel losgehen kann, wird zuerst das Slalom fahren und das Dribbeln geübt. Am Ende findet ein 10-minütiges Abschlussspiel von jeweils 5 Personen gegeneinander statt. Das Tolle hierbei ist, dass hier Menschen mit einem Handicap gegen Kinder ohne Behinderung spielen können. Dabei gelangen sie auf eine gemeinsame Ebene und können uneingeschränkt zusammen spielen. Die Station hat wie die Jahre zuvor für große Begeisterung bei Alt und Jung gesorgt. Schließlich haben Menschen mit einem Handicap dieselben Rechte eine Sportart auszuüben, wie jeder Mensch ohne eine Behinderung. Doch so einfach wie Rollstuhl fahren aussieht, ist es nicht. Besonders die Lenkung und Fortbewegung sowie gleichzeitig einen Basketball zu dribbeln, macht das Ganze zu einer kniffligen Angelegenheit, wie ich auch selbst feststellen musste. Doch nach einer Weile hatten selbst die Kleinsten keine Schwierigkeiten mehr und spielten gemeinsam voller Freude Basketball, nur eben im Rollstuhl.