Erfurt (Schülerredakteurin Paula Beck) - Das Internet nimmt eine immer größer werdende Rolle in unserem Leben ein. Ganz gleich, ob als wichtige Informationsquelle oder rasanten Zugang in virtuelle Welten, die Mehrheit der heutigen Gesellschaft nutzt das „World-Wide-Web“. Doch welche Gefahren birgt das Netz? Wie kann man diese umgehen? Und sind sich minderjährige Nutzer der dort herrschenden Bedrohung bewusst?
Diese und viele weitere Fragen wurden bei „Check The Web“ auf der Kinder-Kult-Messe in Erfurt beantwortet. Studenten der Universität Erfurt standen Eltern, Lehrern und Jugendlichen vom 22.04. - 25.04.2012 Rede und Antwort. Medieninteressierte Kinder bekamen zudem die Möglichkeit einen „Surfschein“ zu absolvieren. Dieser prüft das Wissen der Teilnehmer über das Internet, dessen Gefahren und Möglichkeiten. Wer Fragen, wie „Was sind Viren?“ problemlos beantworten konnte, bewies sich als wahrer Experte. Doch neben der Erweiterung des eigenen Wissens kam auch der Spaß nicht zu kurz. Messebesucher konnten, an einer Vielzahl von Computern, spannende Spiele kennen lernen. Einige Programme, sowie belustigende Seiten entwickelten die Studenten während ihrer Zeit an der Universität selbst. Doch auch die Kreativität der Schüler wurde bei „Check The Web“ gefördert. Engagierte Schüler malten atemberaubende Bilder über das weltweite Netzwerk. Die Kunstwerke, wie ein Abbild des Logos des bekannten Browsers „Internet Explorer“, wurden auf der Messe veröffentlicht.
Grundschüler entdeckten Kinder-Suchmaschinen, sowie spezielle Seiten, die für den Einstieg in das große Medium geeignet sind. Zudem führten die aktiven Studenten die „Mini-User“ erstmalig an die Hand-Augen-Koordination heran. Ein besonderes Highlight war die sogenannte Kinder-Jury. Diese bestand aus 15 - 20 Schülern, welche es sich zur Aufgabe machten, bestimmte Internetseiten, mithilfe eines Fragebogens zu bewerten. Auf diese eigenständige Erkundung im Netz folgte eine spannende Diskussion, welche Kritik und Verbesserungsvorschläge der Schüler beinhaltete. Eine Play-Station diente der Unterhaltung der Jugendlichen und zauberte einigen Spielern ein Lächeln ins Gesicht.