Hermsdorf (PI Stadtroda) - Die Ladung eines Schwerlasttransport rutschte in der Nacht zum 13. Oktober 2011 kurz vor dem Abzweig Birkenlinie auf die Straße.
Der Schwerlasttransport mit 31 Meter langen Dachbindern war von einer Hermsdorfer Firma zur Autobahnanschlussstelle Bad Klosterlausnitz unterwegs. Kurz vor dem Abzweig Birkenlinie ist die Ladung instabil geworden und verrutschte. Dadurch erwiesen sich die Sicherungssysteme als unwirksam und das Transportgut rutschte von beiden Aufnahmeflächen auf die Fahrbahn. Das Führerhaus der Zugmaschine der süddeutschen Speditionsfirma wurde durch Ladungsteile beschädigt.
Durch diese Havarie musste die Eisenberger Straße in Hermsdorf vom Abzweig Industriestraße bis zur Einmündung Birkenlinie gesperrt werden. Es erfolgte eine Umladung auf ein geeignetes Transportfahrzeug.
Spezialkräfte der Verkehrspolizei überprüften vor Ort die Ladungssicherung. Es musste festgestellt werden, das diese abenteuerlich war. Anstelle der vorgeschriebenen Auflageböcke aus Stahl, wurden lose Balkenteile verwendet, die keinerlei Stabilität gewährleisteten. Gegen den Verlader und auch den Fahrer sind Anzeigen gefertigt worden. Unabhängig vom Ergebnis der weiteren Ermittlung der Stadtrodaer Polizei kann bereits jetzt gesagt werden, dass der Unfall vermeidbar war, wenn die Richtlinien zur Ladungssicherung eingehalten worden wären.
Im Frühberufsverkehr kam es an der Havariestelle zu mehreren kleinen Unfällen, da Verkehrsteilnehmer Absperrungen nicht beachteten und in die gesperrte Straße eingefahren sind. Außerdem wurden Grundsätze der Straßenverkehrsordnung bei unklarer Verkehrssituation vollständig ignoriert. Die Polizei hat auch in diesen Fällen die Ordnungswidrigkeiten geahndet.
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