Thüringen (Fraktion Die Linke THL) - Mit Blick auf die heute von der Landesregierung verkündete Bereitschaft zur Unterstützung einer Transfergesellschaft für die Schlecker-Beschäftigten betont die Arbeitsmarktpolitikerin der Linksfraktion, Ina Leukefeld, die politische Verantwortung für eine nachhaltige Perspektive der Beschäftigten, unter ihnen nicht wenige alleinerziehende und ältere Frauen, sowie auch für die Lebensqualität im strukturschwachen ländlichen Raum.
Die Beschäftigten wollten nicht in einer Gesellschaft ohne Aussicht aufgefangen werden, sondern in einer sinnvollen Konstellation weiter tätig sein. Leukefeld fordert, dass gemeinsam mit den Betroffenen – zu denen vor allem auch die ländlichen Kommunen gehören – alternative und nachhaltige Konzepte erarbeitet werden. „Die Logistik ist da, die Läden sind da und die Beschäftigten sind da, hier kann und muss schnellstmöglich gehandelt werden“, betont die LINKE Politikerin.
Erneut unterstreicht sie die Notwendigkeit einer Strategie zum Erhalt von kleinen Dorfläden. Bürgerläden, Dorfkonsum und andere Möglichkeiten der Nahversorgung vor Ort, zu denen auch die Gründung von Genossenschaften gehöre, seien machbare Alternativen. „Sie brauchen jedoch Anschubfinanzierung, logistische Hilfe und Begleitung. Ein Konzept dazu, das bereits vor Jahren von der Gewerkschaft entwickelt wurde und in der Schublade verschwand, weil es keiner haben wollte, könnte eine Diskussionsgrundlage sein“, so Frau Leukefeld abschließend.
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