Landkreis Holzminden (ozm) - Kurz nach Mitternacht zu Samstag, dem 24. September 2011, sollte der Opel, der von dem 17jährigen jungen Mann gesteuert wurde und in dem sich zwei weitere Jugendliche befanden, in Negenborn auf der Bundesstraße 64 von Beamten der Polizeistation Stadtoldendorf kontrolliert werden. Statt jedoch auf das Anhaltesignal des Funkstreifenwagens zu reagieren, beschleunigte der junge Mann den Opel bis zu Geschwindigkeiten von 180 km/h, missachtete dabei Überholverbote und eine rote Lichtzeichenanlage und gefährdete damit insgesamt sich und seine beiden Insassen in erheblicher Weise. Nachdem mehrere Funkstreifenfahrzeuge – unter anderen auch aus Höxter – zur Unterstützung herbeigerufen wurden, gelang es mit vereinten Einsatzkräften schließlich, das Fahrzeug nach gefahrenen 15 Kilometern kurz vor Höxter zu stoppen. Er hatte sich den Schlüssel des PKW seiner Schwester unbemerkt angeeignet und war zu einer „Spritztour" aufgebrochen.
Der Jugendliche, der aus dem Raum Bodenwerder stammt und nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, hat sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, missbräuchlicher Benutzung eines Fahrzeugs und Straßenverkehrsgefährdung zu verantworten.
Glücklicherweise kam bei dieser „Irrsinnsfahrt" niemand zu Schaden.
Noch keine Kommentare vorhanden