(dbp/spo) - Bei Männern ab 50 ist das Prostatakarzinom laut der Deutschen Gesellschaft für Urologie die zweithäufigste Krebserkrankung. Ein großer Teil der Karzinome verursacht allerdings keine Beschwerden und bleibt deshalb lange unerkannt. Treten Symptome wie Schwierigkeiten beim Wasserlassen auf, ist der Tumor meist schon fortgeschritten.
Im Frühstadium ist die Erkrankung recht gut heilbar. Die Standard-Therapiemethoden sind – je nach Alter des Patienten und Art des Tumors – die operative Entfernung, eine Strahlentherapie, eine Behandlung mit Hormonen oder auch nur das sogenannte „watchful waiting“, also das Abwarten und Beobachten.
Prostatakrebs ist eine Krebsform, die in der Regel sehr langsam wächst, weshalb vor allem eine operative Therapie im Grunde nur jenen empfohlen wird, die noch eine Lebenserwartung von mindestens zehn bis 15 Jahren haben. Der Grund: Der chirurgische Eingriff an der Prostata kann (muss aber nicht) belastende Nebenwirkungen haben – zum Beispiel Inkontinenz oder Probleme mit der Erektion.
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