Pressemitteilung SPD-Beverungen

„Die Pipeline ist vom Tisch“

Beverungen/Thüringen (brv) - In der Zeche Merkers in Thüringen hat sich die SPD-Fraktion über die Produktionsbedingungen und die Entsorgungsproblematik der Salzlaken des Kalibergbaus informiert.

„Wir hoffen, dass sich die Entsorgung der Abwässer durch die Einstapelung als nachhaltige Lösung durchsetzen kann und die vereinbarten Zeitpläne für die Verbesserung der Wasserqualität der Weser eingehalten werden“, erklärt Roger van Heynsbergen von der SPD Beverungen..
Während im Laufe der letzten drei Jahrzehnte viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige Maßnahmen wieder eine hohe Wasserqualität erreicht haben, bleibt die Weser ein versalzenes Sorgenkind, das weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer bedroht. Auswirkungen sind: Ein stark angegriffenes Ökosystem und ein Versalzen des Grundwassers.
Nun hat die Weserministerkonferenz das Aus der Oberweserpipeline beschlossen. Kalisalz hatte tags zuvor einen Durchbruchbei den Speichermöglichkeiten von Salzabwasser in der Grube Wintershall bekanntgegeben, zugleich aber verkündet, dass die vereinbarte Absenkung des Salzgehaltes der Werra und Weser nicht eingehalten werden könne.
Würde das „Einstapeln“ von Salzabwässern dauerhaft genehmigt, könnte auf eine Einleitung von Salz vollständig verzichtet werden. Dafür ist die SPD Beverungen immer eingetreten. Nicht akzeptabel ist aber, dass die Weser erst 2028 Süßwasserqualität erreicht. Es wird erwartet, dass die Weserministerkonferenz ihren vereinbarten Zeitplan durchsetzt.

Roger van Heynsbergen
SPD Beverungen

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder