Erfurt (Evangelische Kirche Gera) - Friedensarbeit in der DDR formierte sich aus unterschiedlichen Gründen: Mit der Einführung des Wehrdienstes ergab sich die Notwendigkeit, junge Männer bei ihrer Entscheidung zu beraten.
Auf die Einführung des Wehrkundeunterrichts 1978 reagierten Christen mit Friedensgebeten und gegenseitiger Bestärkung auf alternativen Wegen. Auch in den Friedensdekaden und im Konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung fand die gemeinsame Sorge angesichts des Systems der militärischen Abschreckung durch Massenvernichtungswaffen und der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft Ausdruck. Der Vortrag will einen Einblick geben, wie Friedensgruppen in der DDR sich formierten, wie sie arbeiteten und welche Vorstellungen einer gewaltfreien Gesellschaft sie entwickelten.
Eine Veranstaltung in Kooperation von: Gesellschaft für Zeitgeschichte Erfurt, Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk" Jena, Stiftung Ettersberg Weimar sowie BStU Erfurt.
Vortrag und Gespräch mit Dr. Aribert Rothe: Mittwoch, den 23.05.2012, 18.00 Uhr Michaeliskirche Erfurt
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