Bleib zu Hause, mach’s dir schön:

Mit Knollen die Langeweile vertreiben

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Lilien können bereits jetzt gepflanzt werden - entweder direkt ins Beet oder in Töpfe und Kübel.

© Foto: fluwel.de

(fluwel) - Wenn es, wie momentan, drunter und drüber geht und der gewohnte Alltag auf den Kopf gestellt wird, kommen mit einem Mal ganz neue Herausforderungen auf uns zu – nicht nur die großen, elementaren, sondern auch kleine, simple. Da wird nicht auszugehen und sich mit niemandem zu treffen mit einem Mal zu einer wahren Aufgabe. Was soll man mit seiner freien Zeit nur anfangen? Kein Bummeln in der Stadt, kein Entspannen im Schwimmbad, kein Theaterbesuch, kein Kurztrip ins Nachbarland. Die Antwort liegt direkt vor unserer Nase oder genauer gesagt, direkt vor dem Haus: Der Garten, die Terrasse oder der Balkon warten auf uns. Denn zum einen tun Pflanzen, Sonne und frische Luft uns Menschen einfach gut, zum andern stehen im Frühjahr jede Menge Aufgaben auf der Gartenagenda, die man angehen kann.

Ran an die Zwiebeln und Knollen

Laub aus den hintersten Ecken fegen, Steinplatten säubern, Unkraut jäten, Stauden und Gräser pflanzen, hier und da Gehölze schonend in Form bringen – es gibt allerhand zu tun. Auch Blumenzwiebeln und Knollen können nun gesetzt oder schon für Mitte Mai ausgewählt und bestellt werden. Wer will, geht im Vorfeld auf die Suche nach passenden Töpfen und arrangiert diese schon wie gewünscht auf der Terrasse. Dann sieht man direkt, für welche Standorte, Lichtsituationen und Zwecke welche Knollengewächse auf die Bestellliste sollen und kann strukturierter an die Aufgabe herangehen.

Wer schon jetzt die Hände in Erde stecken möchte, sollte mit Lilienzwiebeln beginnen. Die eleganten Gewächse mit klassischem Charme sind völlig unkompliziert, winterhart und kommen sowohl mit Sonne als auch Halbschatten gut zurecht. „Einige kleinerbleibende Lilien machen sich auch wunderbar als Kübelpflanzen für den Balkon, zum Beispiel die wildanmutende, feuerrote Lilium pumilum“, erklärt Carlos van der Veek von Fluwel. „Das gleiche gilt für einige Nerinen. Sie sind ebenso pflegeleicht, mehrjährig und können ab Anfang April in den Boden gesetzt werden.“ Nerinen – und auch die ganz neuen Amarinen – entwickeln lockere Blütenstände in hellen Farben wie Rosa und Weiß, im Sonnenlicht scheinen sie sogar zart zu glitzern. Sie blühen erst spät, dafür bis weit in den Herbst und geben dem Garten selbst dann noch Farbe, wenn sich die meisten Gewächse bereits in die Winterpause verabschieden.

„Optisch ganz anders zeigen sich die Zantedeschien. Sie haben einen fast futuristischen Look mit glatten Blütenkelchen und großem Laub“, beschreibt van der Veek. „Ihre Knollen eignen sich sowohl für das Beet als auch für Töpfe – allerdings sollte man mit der Pflanzung bis ungefähr Mitte Mai warten. Wer jetzt schon aktiv werden möchte, zieht die Zantedeschien einfach im Haus vor und bringt die Töpfe mit den Pflänzchen nach den Eisheiligen nach draußen.“ Das gleiche empfiehlt sich übrigens auch für Dahlien.

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