Gotha (pss) - Wie sehen die Gothaer ihre eigene Situation und das Leben in ihrer Stadt mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung? Zu diesen Fragen werden Hunderte Bewohner der Stadt in den kommenden Wochen am Telefon befragt.
Das Institut für Soziologie der FernUniversität in Hagen arbeitet an einer Studie, die sich mit der Entwicklung der Stadt Gotha beschäftigt. Schon kurz nach der Wende sowie zehn Jahre danach haben Prof. Lothar Bertels und Prof. Ulfert Herlyn ähnliche Befragungen in Gotha geleitet. Es entstanden wissenschaftliche Veröffentlichungen wie „Stadtentwicklung Gotha 1990-2000“ (aus dem Jahr 2002) oder „Stadt im Umbruch: Gotha: Wende und Wandel in Ostdeutschland“ (1994). Auch der dritte Teil der Studie soll in eine Publikation münden. Die Wissenschaftler bitten alle Gothaer, die demnächst angerufen werden, sich für die anonyme Befragung eine Viertelstunde Zeit zu nehmen.
Noch keine Kommentare vorhanden