Arnstadt (ke) - Einen Monat lang waren die Bewohner des Arnstädter Ostviertels aufgefordert, ihre ganz persönliche Sicht auf ihr Wohngebiet durch Fotos, Bilder oder Texte darzustellen. 46 Bewohner beteiligten sich am Wettbewerb. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge wurden zu einer Ausstellung zusammengestellt, die noch bis zum 30. März im Mehrgenerationenhaus "Gemeinsam statt einsam" zu sehen ist.
"früher & heute" nannte die Montessori-Grundschülerin Laura Packwitz ihr Bild, das nun als Postkarte um die Welt geht.
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Dort fand in der vergangenen Woche auch die Preisverleihung in den verschiedenen Kategorien und Altersgruppen statt.
Hartmut Fuhrmann beteiligte sich mit einem Foto aus den siebziger Jahren. Damals hielt er einen doppelten Regenbogen aus seinem Fenster in der Platte mit der Kamera fest. Für diese Arbeit wurde ihm der erste Platz in der Kategorie Fotografie zugesprochen. Bei den Kindern gewann in dieser Kategorie Alexandra Bauß mit drei alten Postkarten, die einen schwarz-weißen Blick auf das Ostviertel vergangener Tage preisgeben. Überhaupt ließ der Wettbewerb leider visionäre Blicke in die Zukunft des Viertels vermissen. Meist beschäftigen sich die künstlerischen Exponate der Ausstellung mit dem Blick in die Vergangenheit und Gegenwart. So auch das Bild von Laura Packwitz mit dem Titel „früher & heute“. Mit diesem Bild belegte sie nicht nur den ersten Platz bei den Kindern - als eines von drei Motiven des Wettbewerbs kann ihr Bild nun als Postkarte um die ganze Welt geschickt werden.
Die Postkarten sind ab sofort unter anderem im Arnstädter Rathaus kostenlos zu haben.
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