Vortrag am 12. März 2011, 15.00 Uhr

Der "Atlantikwall“ im Zweiten Weltkrieg

Walpersberg (GF Walpersber e.V.) - Im Frühjahr 1941 wurde nach mehrmaligem Verschieben der Plan „Unternehmen Seelöwe“ zur Eroberung Englands endgültig verworfen. Um die drohende Landung der Alliierten auf dem europäischen Festland abweisen zu können, entschloss sich Hitler, die etwa 3000 Kilometer langen Küstenabschnitte von Norwegen bis Südfrankreich mit einem starken Befestigungssystem, dem „Atlantikwall“ zu schützen.

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Artilleriekuppel beim Einbau in einen Bunker am Atlantikwall © GF Walpersberg e.V.

Der Pas de Calais, die engste Stelle zwischen England und dem besetzten Europa, galt als besonders gefährdet. Hier wurde die Landung der Alliierten erwartet. Dementsprechend wurde der „Atlantikwall“ in diesem Abschnitt besonders stark ausgebaut und es konzentrieren sich dort die meisten Verteidigungsbauwerke. Die zahlreichen Fernkampfbatterien der Marine führten noch bis 1944 den Kampf gegen England. Noch heute reiht sich am Pas de Calais, wir auf einer Perlenscnur aus Beton, Bunker an Bunker. Auch die Basen mit den Abschussrampen der V1, V2 und der wenig bekannten V3 befinden sich in diesem Küstenabschnitt.

Frank Sauermann aus dem sächsischen Ebersbach referiert am Sonnabend, den 12. März um 15:00 Uhr über die Geschichte des „Atlantikwall“ und gibt einen Überblick über seine zahlreichen Reisen in dieses Gebiet. Der Vortrag findet im Dokumentationszentrum Walpersberg in der Dorfstraße 7 in Großeutersdorf statt. Der Eintritt kostet 5 €.

Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Bürgerreporter verantwortlich.

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