Stärkste Industrieregion der neuen Bundesländer

Südthüringer Wirtschaft holt rasant auf - Wachstumsmotor Industrie

Suhl (wotan/IHK) - Das Thüringer Bruttoinlandsprodukt wuchs im Jahr 2012 um 3,4 Prozent. Das Wachstum für Thüringen fiel damit stärker aus als der Bundesdurchschnitt. Diese Entwicklung wurde wesentlich von der Wirtschaft in Südthüringen getragen.

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Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen, Dr. Pieterwas

© Foto: wotan

Für das Jahr 2012 erwartet die Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) eine Fortsetzung des Wachstumskurses.
Das Land Thüringen gehört zu den sieben Bundesländern, deren Wachstum über dem Bundesdurchschnitt von 3,0 Prozent lag. Alle sieben Bundesländer haben gemeinsam, dass die Industrie wesentlich zur Wirtschaftskraft beiträgt. In Thüringen liegt der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung bei 23 Prozent.
Besondere Bedeutung besitzt die Industrie im IHK-Bezirk Südthüringen. Deshalb wurde hier der wesentliche Wachstumsbeitrag für Thüringen geleistet. Die Industrie trägt in Südthüringen sogar mit 28 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. In Südthüringen existieren elf Industriebetriebe auf 10.000 Einwohner und 846 Personen je 10.000 Einwohner sind in der Industrie beschäftigt. Der Thüringer Durchschnitt liegt bei acht Industriebetrieben und 703 Beschäftigten je 10.000 Einwohnern.
„Thüringen ist das einzige ostdeutsche Bundesland mit überdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum. Hier gewinnt die aufholende Entwicklung gegenüber dem Westen endlich an Tempo. Das steigert die Attraktivität des Landes als Wirtschaftsstandort und Lebensmittelpunkt für die Einwohner. Im Jahr 2012 fordert die europäische Staatsschuldenkrise sicherlich ihren Tribut. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in Thüringen dieses Jahr 1¼ Prozent Wachstum erreichen. Für Südthüringen halte ich wegen der Stärke der Industrie sogar 1¾ Prozent für wahrscheinlich“, erklärt Dr. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen.
In den neuen Bundesländern nimmt der IHK-Bezirk Südthüringen bei der Betriebs- und Beschäftigtendichte in der Industrie den ersten Platz ein.

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