Gera( Museum) - „Eine Kreuzfahrt durch die Erdgeschichte“ unternahmen am Freitag voriger Woche. Im Rahmen des Sommerferienprogramms im Museum für Naturkunde Gera Hortkinder der „Tabaluga“-Grundschule Gera.
Museumspädagoge Frank Hrouda und die Kinder der „Tabaluga“-Grundschule suchen das Urzeitkrebs-Junge im Wasserbecken.
© Fotos: Stefanie PahnkeDie Schülerrinnen und Schüler beschäftigten sich mit einer Stippvisite durch die Erdgeschichte. Sie erfuhren wie das berühmte Wollnashorn aus Pohlitz ums Leben kam und weshalb es in Gera vielerorts gut erhaltene Meeresfossilien zu finden gibt. Am Ende der Veranstaltung staunten die Kinder nicht schlecht, denn es galt ein lebendes Urzeittier zu füttern. Über Jahrmillionen unverändert leben „Urzeitkrebse“ (Triops) auf unserem Planeten. Sie überlebten auch das große Massenaussterben am Ende der Kreidezeit. Im Museum für Naturkunde ist aus einem winzigen Ei sogar ein Jungtier geschlüpft. Den Wasserwechsel und die Fütterung übernahmen die begeisterten jungen Besucher und tauften das Tier kurzerhand „Karl“. Am Dienstag, 7. August, können Kinder samt Eltern und Großeltern um 14 Uhr zu einer öffentlichen „Kreuzfahrt durch die Erdgeschichte“ ins Museum kommen und Karl beobachten. Er sollte bis dahin noch einige Millimeter zugelegt haben. Tipp: In der vierten bis zur sechsten Woche der Sommerferien geht es immer dienstags 14.00 Uhr um das „Einmaleins der Minerale“ und immer donnerstags um 14 Uhr um ein Thema des Waldes.
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