Geschwenda (Büro Schipanski/ke) - Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär für Bildung und Forschung Dr. Helge Braun besuchte der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski Anfang Dezember die UST Umweltsensortechnik GmbH in Geschwenda. Beide wollten sich einen Eindruck verschaffen, wie die Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) dort verwendet werden.
Tankred Schipanski, UST-Geschäftsführer Dr. Olaf Kiesewetter und Dr. Helge Braun (v.l.n.r.)
© Büro SchipanskiUm die Innovationskraft in Deutschland zu stärken und nachhaltig Arbeitsplätze in wichtigen Branchen zu sichern, hat das BMBF im vergangenen Jahr die Fördermaßnahme "KMU - innovativ - Technologiebereich Mikrosystemtechnik" gestartet. Durch diese gezielte Forschungsförderung werden 12 verschiedene Forschungsvorhaben mit insgesamt rund 9,5 Millionen Euro unterstützt. "Ich freue mich sehr, dass das Projekt PolarSens der UST Umweltsensortechnik dazu gehört und allein für dieses Projekt fast 150.000 Euro vom Bund erhält", betonte der Forschungspolitiker Schipanski. Bei dem Projekt entwickelt das Unternehmen einen Luftqualitätsmonitor, der Parameter der Innenraumluft detektiert, um energieeffizientes Lüften zu gewährleisten. Darüber hinaus können die Sensoren für Sicherheitstechnik wie Brandmelder genutzt werden.
Die UST mit Hauptsitz in Geschwenda wurde 1991 als ein Vier-Mann-Betrieb gegründet und ist mittlerweile ein international agierendes und anerkanntes mittelständisches Unternehmen mit etwa 100 Beschäftigten. Hauptanwendungsfelder der Produkte sind die Automobilindustrie, die industrielle Mess- und Regelungstechnik sowie die Umwelt-, Sicherheits- und Medizintechnik. Bundestagsabgeordneter Schipanski lobte die UST als "Vorzeigeunternehmen für die Region". Auch der Parlamentarische Staatssekretär Braun lobte die besondere Innovationsleistung und betonte, dass es immer das Ziel des Förderprogramms gewesen sei, kleine Unternehmen bei solch einer Entwicklung zu unterstützen.
Noch keine Kommentare vorhanden