Wahl des Landrates und von acht Bürgermeistern

Erste Ergebnisse der Kommunalwahl im Landkreis Hildburghausen 2012

Hildburghausen (wotan) - Am 22. April 2012 waren die Wählerinnen und Wähler des Landkreises Hildburghausen zur Wahl des Landrates sowie in acht Wahlkreisen zur Wahl des Bürgermeisters aufgerufen.

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Der Amtsinhaber Thomas Müller tritt wieder an

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Am 22. April um 19.04 Uhr waren 37 von 41 Stimmbezirken ausgezählt. Bereits gewählte Bürgermeister sind in der Stadt Themar der CDU-Kandidat Hubert Böse mit 97, 9 Prozent der Stimmen. Mit 85,8 Prozent wurde in Mendhausen Manfred Grün gewählt. In Eisfeld wurde mit 64,2 Prozent der Kandidat der Freien Wähler, Sven Gregor, gewählt.

Bei den Landratswahlen liegt der CDU-Kandidat Thomas Michael Müller klar vorn. Nach der Auszählung von 115 von 123 Stimmbezirken vereint  er 64 Prozent auf sich, gefolgt von Tilo Kummer (DIE LINKE) mit 28,2 Prozent.

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Erfolgreiches Trio

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Der Alte wird auch der Neue
Bei der Wahl des Landrates im Landkreis Hildburghausen gab es um 19.28 Uhr nach Auszählung von 120 der insgesamt 122 Stimmbezirken ein klares Ergebnis:
Thomas Müller, CDU 64,1 Prozent;
Tilo Kummer, DIE LINKE. 28,2 Prozent;
Andrè Hanuschek, Einzelbewerber 4,0 Prozent;
Beatrix Meißner, BZH 3,6 Prozent.

Um 19.45 Uhr waren alle 122 Stimmbezirke ausgezählt und erbrachten bei einer Wahlbeteiligung von 45,7 Prozent folgendes Ergebnis:
Thomas Müller, CDU 64,4 Prozent;
Tilo Kummer, DIE LINKE.  28,0 Prozent;
Andrè Hanuschek, Einzelbewerber 4,0 Prozent;
Beatrix Meißner, BZH 3,6 Prozent.

Nach vorläufigem Endergebnis bei den Landratswahlen lag die Wahlbeteiligung bei 47,1 Prozent.
Thomas Müller, CDU 64,7 Prozent;
Tilo Kummer, DIE LINKE. 27,9 Prozent;
Andrè Hanuschek, Einzelbewerber 3,9 Prozent;
Beatrix Meißner, BZH 3,5 Prozent.

Zwei Bürgermeister im Landkreis Hildburghausen stehen fest. Nach Stand um 20.03 Uhr erzielte in Eisfeld Sven Gregor, FW/CDU 64,2 Prozent und in Mendhausen der wiederantretende Amtsinhaber Manfred Grün als Einzelbewerber beachtliche 85,8 Prozent.
In der Gemeinde Schleusegrund muss sich Amtsinhaber Marco Baumann einer Stichwahl stellen.

Im Landkreis Hildburghausen wurden bei der Bürgermeisterwahl mit Stand von 21.42 Uhr nachfolgende Ergebnisse erzielt:
Eisfeld - Sven Gregor FW/CDU (64,2 Prozent);
Gleichamberg - Günther Köhler FW (96,5 Prozent);
Mendhausen - Manfred Grün Einzelbewerber (85,8 Prozent);
Schleusegrund - Stichwahl erforderlich;
Schleusingen - Klaus Brodführer CDU (76,8 Prozent);
St. Kilian - Andre Henneberg Freie Wählergemeinschaft (82,7 Prozent);
Straufhain - Johann Kaiser Freie Wählergemeinschaft (94,4 Prozent);
Themar - Hubert Böse CDU (97,9 Prozent).

Der Wahlausschuss Hildburghausen hat in seiner Sitzung am 20. März 2012 vier Kandidaten zur Wahl des Landrates am 22. April 2012 zugelassen.
Die Kandidaten müssen zwischen 21 und 65 Jahren alt sein und Voraussetzungen besitzen, in ein Beamtenverhältnis des Landes berufen werden zu können.

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Herausforderer Tilo Kummer von den Linken (links)

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Zur Wahl treten an:
Amtsinhaber Thomas Müller, Jahrgang 1959, Kandidat der CDU; von der Partei DIE LINKE. Tilo Kummer, Jahrgang 1968; das Bündnis Zukunft-Hildburghausen (BZH) nominierte Beatrix Meißner, Jahrgang 1963 und als Einzelbewerber Andrè Hanuschek, Jahrgang 1964. Ausgehend von der Sitzverteilung im Kreistag dürften der Amtsinhaber Thomas Müller und Herausforderer Tilo Kummer die besten Chancen haben, Letzterer aber nur, wenn die SPD die Linken unterstützt.

Hauptamtliche Bürgermeister werden in den Städten/Gemeinden Eisfeld, Schleusegrund und Schleusingen gewählt.
Spannend dürfte in Eisfeld das Rennen zwischen Amtsinhaberin Kerstin Heintz von den Linken und Herausforderer Sven Gregor von den Freien Wählern werden, der auch auf Unterstützung der CDU bauen kann. Dritter Kandidat ist Rolf Schildknecht von der SPD.
In der Gemeinde Schleusegrund tritt Amtsinhaber Marco Baumann für die CDU gegen Heiko Schilling von den Freien Wählern Schleusegrund und den Einzelbewerber Michael Bartelt an. Den Diebstahl eines seiner großen Wahlplakate betrachtet Bürgermeister Baumann scherzhaft als kostenlose Wahlwerbung.

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Bürgermeister-"Urgestein" Klaus Brodführer

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In Schleusingen nimmt der CDU-Politiker und Amtsinhaber Klaus Brodführer sicherlich gegen den Einzelbewerber Reinhard Hotop eine Favoritenstellung ein.
In der Gemeinde St. Kilian stellen sich Stefan Schmidt von den Linken und Andre Henneberg, Kandidat der Freien Wählergemeinschaft der Wahl, wobei Letzterer klarer Favorit sein dürfte, da auch der langjährige Amtsinhaber Willi Büttner von den Freien Wählern ist.
In vier Gemeinden tritt nur ein Kandidat an: in Gleichamberg der Amtsinhaber Günther Köhler von den Freien Wählern, in Mendhausen Amtsinhaber Manfred Grün als Einzelbewerber, in Straufhain Johann Kaiser von der Freien Wählergemeinschaft (welcher Altbürgermeister Horst Gärtner nachfolgen möchte) und in Themar Amtsinhaber Hubert Böse für die CDU.
Alle Kandidaten haben dazu aufgerufen, zur Wahl zu gehen und so das demokratische Mitspracherecht wahrzunehmen.

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Lötzsch, Harzer, Petermann, Ramelow (v.r.)

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Am 21. April 2012 fanden nur einige hundert Meter getrennt die Wahlkampf-Abschlussveranstaltungen der Linken und des Wahlbündnisses von CDU und Freie Wähler in Eisfeld statt.
Bürgermeisterin Kerstin Heintz hatte prominente Unterstützung bei ihrer Wahlkampf-Abschlussparty auf dem Eisfelder Marktplatz: Parteivorsitzende Gerine Lötzsch, Thüringer Fraktionschef Bodo Ramelow, das Mitglied des Bundestages Jens Petermann, den Partei-Vize und Hildburghäuser Bürgermeister Steffen Harzer und das Landtagsmitglied Tilo Kummer, der als Landratskandidat antritt.

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Sven Gregor mit Landrat und Beigeordneten

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Auf dem Kirchplatz Eisfeld feierte Sven Gregor mit seinen Anhängern vom Wahlbündnis CDU und Freie Wähler den Wahlkampfabschluss. Seine Promi-Gäste kamen aus dem Landkreis: Landrat Thomas Müller, Erster Beigeordneter Helge Hoffmann, Zweiter Beigeordneter Rolf Kaden und Bürgermeister Marco Baumann. Auch der Eisfelder Altbürgermeister Braun weilte unter den Partygästen. In beiden Lagern herrschte Zuversicht, am 22. April 2012 die Wahl zum Bügermeister zu gewinnen. Der entscheidende Punkt wird sein, wer mehr Nichtwähler der Vergangenheit an die Wahlurne bringen kann.

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