Bad Salzungen (jh) - Die Keltenhoheiten für die Jahre 2012 bis 2014 stehen fest.
Es sind die 24-jährige Linda Brämer, der 26-jährige Patrick Neumann sowie die 29-jährige Nadja Thiel. Nun entscheiden die Stadtfestbesucher nur noch darüber, wer Prinz bzw. Prinzessin, Fürst bzw. Fürstin werden soll. Für die drei Nominierten ist das allerdings nicht entscheidend, denn sie werden als Team die Stadt Bad Salzungen vertreten.
Bevor die drei Finalisten feststanden, mussten sich alle acht Bewerber einem Juryentscheid stellen. Die Fragen an die Teilnehmer waren anspruchsvoll. Neben einer persönlichen Vorstellung und einer kurzen Präsentation der Kur- und Kreisstadt, wurde z.B. nach den drei Zeichen der Pfännerschaft, nach den Ortsteilen, nach dem aktuellen Bauvorhaben am Flößrasen oder nach der Höhe der Kurtaxe gefragt. Auch Fragen aus dem Bereich Rhetorik und Stil und Etiketten gehörten dazu. Darauf hatten sich die Teilnehmer in den vorhergegangen Kursen vorbereitet. Gerade im Hinblick auf die Kurse sind alle, die dabei waren, Sieger. Denn diese Erfahrungen kann ihnen keiner nehmen. Und sie werden im weiteren Berufs- und Privatleben sicher von Vorteil sein. Entsprechende Zertifikate über die Kursteilnahme wurden ausgehändigt. Darüber hinaus gab es für jeden noch einen Gutschein, mit dem die Anerkennung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für die Keltenhoheiten ausgedrückt werden sollte. Und auch hier hatte Finalistin Nadja Thiel ein gutes Händchen. Sie bekam den Hauptpreis vom Kunststoffatelier im Wert von 500 Euro. Die finale Entscheidung wurde von einem Trommelwirbel der Teilnehmer und der Jury eingeleitet. Zuerst wurde Linda Brämer genannt. Sie hatte bereits in der Vorstellungsrunde ihre Bewerbung mit den Worten begründet:“ Wer möchte nicht schon gerne mal Prinzessin sein.“ Nun ist sie ganz nah dran. Die 24-jährige stammt ursprünglich aus Potsdam, lebt aber seit 2004 in Immelborn. Sie arbeitet in der Behindertenhilfe in Bad Salzungen und spielt Fußball. Als nächstes kam der Mann in der Runde. Die erstmalige Chance für die Herren hatte Patrick Neumann gut genutzt. Er ist als Stabsgefreiter bei der Bundeswehr ins Rennen gegangen. Seine Zukunft sieht er aber in einem Studium zum Hotelbetriebswirt. Favoritin der Mitkandidaten Nadja Thiel überzeugt auch die Jury. Sie arbeitet in der Stadtverwaltung von Bad Salzungen. Für die anderen fünf Kandidaten steht schon jetzt fest, dass sie die künftigen Keltenhoheiten unterstützen wollen. Und so bekommen Fürst/-in sowie die Prinz/-essin nicht nur den Rückhalt von seitens der Stadt, sondern auch von ihrem „Hofstaat“.
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