Landesforstanstalt schafft zusätzliche Ausbildungsplätze

Mehr attraktive grüne Berufe für junge Menschen

Erfurt(dr. sproßmann) - Die Landesforstanstalt ThüringenForst AöR erhöht die Zahl ihrer Ausbildungsplätze und verstärkt damit seine Investitionen in eine zukunftsorientierte Personalpolitik.

Im laufenden Jahr ist die Einstellung von 21 Forstwirtauszubildenden, zehn Anwärtern des gehobenen Forstdienstes und sechs Referendaren des höheren Forstdienstes vorgesehen. Damit werden nicht nur mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt als in den vergangenen Jahren, sondern auch mittelfristig stabile Einstellungskorridore für die Absolventen geprüft. In den vergangenen Jahren war der forstliche Personalbestand in den Wäldern des Freistaats Thüringen permanent gesunken. Unbesetzte Reviere und überlastete Forstamtsbüros waren die Folge. Zusätzlich drückt die Landesforstanstalt eine Überalterung ihrer Belegschaft, dass Durchschnittsalter eines „Grünrocks“ pendelt sich aktuell auf knapp 50 Jahre ein. „Wir kommen unserer Verantwortung als größter Ausbildungsbetrieb für Forstberufe im Freistaat Thüringen nun umfassend nach“, so Volker Gebhardt, Vorstand der ThüringenForst AöR. Die Absolventen der verschiedenen Ausbildungsberufe stehen übrigens nicht nur der Landesforstanstalt sondern allen Forstbetrieben offen. So können etwa auch waldbesitzende Kommunen, große Privatwaldbesitzer oder etwa Forstunternehmer Vorteile aus der Ausbildungsoffensive ziehen. Die Ausbildungsgänge in der Landesforstanstalt genießen bundesweit hohes Ansehen. Verbleibanalysen zeigen eindrucksvoll, dass in Thüringen ausgebildete Forstleute nicht nur in den umliegenden Bundesländern, sondern auch im Ausland gefragt sind. Mit dem Forstlichen Bildungszentrum (FBZ) in Gehren verfügt die Landesforstanstalt zusätzlich über ein hochmodernes Ausbildungszentrum. Junge Forstwirtauszubildende haben im dritten Lehrjahr sogar die Möglichkeit, einen Teil ihrer Ausbildung im Rahmen einer EU-Kooperationsvereinbarung in Schweden oder in Frankreich zu absolvieren. Internationalität ist eben auch bei denn vermeintlich „heimischen“ Berufen gefragt. Übrigens: 2012 soll der jahrgangsbeste Forstreferendar und die fünf besten Anwärter in die Landesforstanstalt übernommen werden.

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